Führung in Forchheim folgt den Spuren jüdischen Lebens

Eine Führung auf dem „Jüdischen Pfad“ widmet sich der Geschichte jüdischen Lebens in Forchheim. Der Rundgang am Samstag, 14. November 2026, beginnt um 11 Uhr in der Innenstadt.
Die Führung erzählt von friedlichem Miteinander und jüdischen Unternehmern, aber auch von den Schikanen und Verfolgungen durch die Nationalsozialisten ab 1933. Die Zerstörung der Forchheimer Synagoge nach der Reichspogromnacht 1938 und die anschließenden Deportationen beendeten die lange Geschichte der jüdischen Kultusgemeinde in der Stadt.
Treffpunkt und Anmeldung
Treffpunkt ist der Innenhof der Kaiserpfalz. Die Teilnahme kostet 9 Euro pro Person und ist nur mit Voranmeldung möglich. Diese kann an der Museumskasse in der Kapellenstraße 16, per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 09191 714 326 erfolgen.
Der im Februar 2024 eröffnete „Jüdische Pfad“ umfasst 30 Stationen in der Forchheimer Innenstadt. Er erzählt in kurzen Texten jüdische Stadtgeschichte und beleuchtet Einzelschicksale. In den Pfad integriert sind auch die Stolpersteine für die 14 aus Forchheim deportierten und in der Fremde ermordeten Jüdinnen und Juden.
Broschüren zum Pfad und zu den Stolpersteinen gibt es im Pfalzmuseum und in der Tourist-Information in der Kaiserpfalz. Sie sind auf Deutsch und Englisch erhältlich und können auch als PDF heruntergeladen werden.
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