Bad Kissingen probt den Ernstfall eines längeren Stromausfalls

Die Stadt Bad Kissingen hat gemeinsam mit der Feuerwehr eine Blackout-Übung durchgeführt. Dabei probte der Krisenstab, wie Verwaltung und Hilfe für die Bevölkerung bei einem länger andauernden Stromausfall organisiert werden können.
Der Krisenstab um Oberbürgermeister Dr. Dirk Vogel und Stadtbrandinspektor Michael Wolf kam in der Feuerwache zusammen. Im Stadtsaal in der Maxstraße 20a richtete die Stadt eine Ausweichstelle ein, das sogenannte „kleine Rathaus“. Von dort aus soll die Verwaltung im Ernstfall ihre wichtigsten Aufgaben in reduzierter Form fortführen können.
Notstromversorgte Anlaufstellen in den Stadtteilen
In den Feuerwehrhäusern aller Stadtteile wurden während der Übung die sogenannten „Leuchttürme“ aktiviert. Diese notstromversorgten Anlaufstellen sollen im Krisenfall von Feuerwehrangehörigen und Mitarbeitenden der Stadt besetzt werden. Dort sollen Menschen auch dann Informationen und Hilfe erhalten, wenn Telefon und Handy nicht funktionieren.
Für die eigene Vorsorge empfiehlt die Stadt ein batteriebetriebenes Radio, eine Taschenlampe sowie Wasser und haltbare Lebensmittel, um den Alltag zunächst selbst überbrücken zu können.
Blackout-Flyer ab sofort erhältlich
Ein Flyer mit weiteren Informationen und Tipps soll am 19. Dezember gemeinsam mit der nächsten Stadtblatt-Ausgabe an alle Haushalte verteilt werden. Er ist bereits im Rathaus erhältlich und unter badkissingen.de/blackout abrufbar.
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