Vier Nürnberger Schüler stellen Fairtrade-Arbeit auf internationaler Konferenz vor
Vier Schüler des Johannes-Scharrer-Gymnasiums haben Anfang Oktober bei der „International Fairtrade Town Conference“ in Belgien ihre Arbeit zu fairem Handel und nachhaltigem Konsum vorgestellt. Gemeinsam mit 25 weiteren Teilnehmenden aus der Metropolregion tauschten sie sich dort mit Engagierten aus verschiedenen Ländern aus.
Die Jugendlichen organisieren an ihrer Schule regelmäßig Aktionen, darunter einen jährlichen Fairtrade-Tag, Projekttage und den Verkauf fair gehandelter Produkte bei Schulfesten. Für dieses Engagement erhielten sie in diesem Jahr den Sonderpreis Fairtrade der Stadt Nürnberg. In Belgien präsentierten sie ihre Arbeit mithilfe eines Graphic Recordings, das Inhalte visuell darstellt.
Bei einem Besuch in Gent erfuhren die Schüler, wie fairer Handel dort verankert ist und welche Rolle Hochschulen dabei spielen. Weitere Workshops befassten sich mit den globalen Herausforderungen des Natursteinhandels, Elektroschrott als Rohstoffquelle und den Auswirkungen internationaler Finanzstrukturen.
Die Konferenz bot den Nürnberger Jugendlichen auch Einblicke in die Arbeit anderer Fairtrade-Städte. Paul Paszulewicz, Schüler des Johannes-Scharrer-Gymnasiums, sagte: „Die Konferenz hat uns gezeigt, dass fairer Handel und Nachhaltigkeit Menschen auf der ganzen Weltexterner Link, öffnet ein neues Fenster verbinden. Besonders spannend war es zu sehen, wie andere Städte diese Themen angehen. Wir konnten unsere eigenen Ideen einbringen, neue Perspektiven kennenlernen und viele Anregungen für unser Engagement in Nürnberg mitnehmen“.
Das Projekt der Jugendbotschafter der Fairen Metropolregion Nürnberg wurde zu jeweils 50 Prozent vom Referat für Umwelt und Gesundheit der Stadt Nürnberg und von der Stiftung Zukunft & Innovation Nürnberg finanziert.
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