Nürnbergs Bildungsreferentin fordert verbindliche Regeln für Social Media
Die Nürnberger Bildungsreferentin Cornelia Trinkl begrüßt das Eckpunktepapier der Bundesregierung zum Kinder- und Jugendschutz auf Social Media. Sie fordert, die darin skizzierten Ansätze zügig in verbindliche Regelungen zu überführen.
Das Papier greife zentrale Empfehlungen der Expertenkommission auf und setze ein wichtiges Signal für den Schutz von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Weltexterner Link, öffnet ein neues Fenster, heißt es in der Mitteilung der Stadt Nürnberg. Zu den vorgesehenen Punkten gehört, dass Kinder unter 13 Jahren keine Accounts auf Social-Media-Plattformen erstellen dürfen.
Trinkl betont, Kinder und Jugendliche sollten nicht vom digitalen Leben ausgeschlossen, sondern zu einem verantwortungsvollen Umgang damit befähigt werden. Schulen leisteten einen wichtigen Beitrag zur Medienkompetenz, könnten aber nicht allein verantwortlich sein. Plattformbetreiber müssten wirksame Schutzmechanismen und altersgerechte Angebote sicherstellen; Eltern bräuchten verlässliche Informationen und praktische Unterstützung. Zugleich müsse die Politik rasch verbindliche Leitlinien schaffen.
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