Nürnberg ruft zur Grippeimpfung auf

Die Stadt Nürnberg empfiehlt die jährliche Grippeimpfung, besonders für Menschen ab 60 Jahren und Personen mit erhöhtem Gesundheitsrisiko.

Von Redaktion Nürnberg1 Min. Lesezeit

Mit dem Herbst treten Atemwegsinfektionen wieder häufiger auf. Die Stadt Nürnberg ruft dazu auf, den eigenen Grippeschutz zu überprüfen und sich rechtzeitig gegen Influenza impfen zu lassen. Oberbürgermeister Marcus König ließ sich am Dienstag, 13. Oktober 2026, nach der Referentenbesprechung gemeinsam mit weiteren Mitgliedern der Stadtspitze gegen Grippe impfen.

Eine Grippe kann besonders für ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen schwer verlaufen. Auch bei Menschen mit chronischen Erkrankungen und anderen Personen mit erhöhtem Risiko können schwere Komplikationen auftreten. Die Impfung schützt vor schweren Verläufen und trägt dazu bei, die Weiterverbreitung der Influenza einzudämmen. Damit hilft sie, besonders gefährdete Menschen zu schützen und die Belastung des Gesundheitssystems während der Grippesaison zu begrenzen.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die jährliche Influenza-Impfung insbesondere Menschen ab 60 Jahren, Personen mit bestimmten chronischen Erkrankungen, Bewohnerinnen und Bewohnern von Pflegeeinrichtungen, Schwangeren sowie Menschen mit erhöhtem beruflichem oder persönlichem Ansteckungsrisiko. Für Menschen ab 60 Jahren empfiehlt die STIKO einen inaktivierten Hochdosis- oder einen inaktivierten MF-59-adjuvantierten Influenza-Impfstoff. Den MF-59-adjuvantierten Impfstoff sieht sie als gleichwertig zum Hochdosis-Impfstoff an.

Der Impfschutz baut sich innerhalb von etwa zwei Wochen auf; eine Impfung kann daher bereits im Herbst sinnvoll sein. Auch später in der Grippesaison lässt sie sich noch nachholen. Weil sich Grippeviren von Jahr zu Jahr verändern, wird die Influenza-Impfung jährlich angepasst und erneuert. Die jährliche Impfung soll zudem dazu beitragen, die Belastung des Gesundheitssystems während der Grippesaison zu begrenzen.

Wer unsicher ist, ob eine Impfung im eigenen Fall sinnvoll ist, sollte sich ärztlich beraten lassen oder Kontakt zur Hausarztpraxis aufnehmen. Dabei können auch weitere empfohlene Impfungen, etwa gegen RSV oder Pneumokokken, angesprochen werden. Informationen zu Impfung und Empfehlungen gibt es beim Robert Koch-Institut sowie auf dem Informationsportal infektionsschutz.deexterner Link, öffnet ein neues Fenster.

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