Nürnberg hält am Ausbau des Radverkehrs fest

Nürnberg will den Radverkehr weiter fördern. Über Investitionen ab 2027 ist noch nicht entschieden; Verkehrszählungen zeigen einen Aufwärtstrend.

Von Redaktion Nürnberg1 Min. Lesezeit

Die Stadt Nürnberg will die Bedingungen für Radfahrende weiter verbessern. Konkrete Entscheidungen zur mittelfristigen Investitionsplanung und zur Ausgestaltung der Maßnahmen ab 2027 stehen allerdings noch aus. Zunächst sollen die Folgen der laufenden Haushaltskonsolidierung bewertet werden.

Der Zweite Bürgermeister Andreas Krieglstein weist zugleich die Darstellung zurück, der Radwegebau komme bis 2030 vollständig zum Stillstand. Aussagen des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs, Kreisverband Nürnberg, dazu seien nicht zutreffend und nähmen eine abschließende Entscheidung vorweg, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

„Der Radverkehr bleibt ein Top-Thema des Mobilitätsreferats. Unser Ziel ist es, die Bedingungen für Radfahrende kontinuierlich weiter zu verbessern und die verschiedenen Verkehrsmittel sinnvoll miteinander zu verknüpfen. Gleichzeitig müssen wir angesichts der finanziellen Rahmenbedingungen sorgfältig abwägen, welche Maßnahmen wann und in welchem Umfang umgesetzt werden können“, sagte Krieglstein.

Verkehrszählung zeigt Aufwärtstrend

Bei den Verkehrszählungen im Juli wurde im Vergleich zu den Vorjahren ein Aufwärtstrend beim Radverkehr festgestellt. Die Stadt weist darauf hin, dass die Witterung die Fahrradnutzung wesentlich beeinflusst und die Ergebnisse deshalb entsprechend einzuordnen seien.

Die Resultate der jährlichen Verkehrszählung und das Radwegebauprogramm 2026 bis 2032 sollen dem Verkehrsausschuss des Stadtrats in einer der nächsten Sitzungen vorgestellt werden. Beschlüsse zu den Investitionen ab 2027 liegen laut Mitteilung noch nicht vor.

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