Nürnberg beschließt Objektplan für neue Integrierte Leitstelle

Nürnbergs Bau- und Vergabeausschuss beschließt den Objektplan für eine neue Leitstelle an der Bamberger Straße. Die Kosten liegen bei rund 133 Millionen Euro.

Von Redaktion Nürnberg1 Min. Lesezeit

Der Bau- und Vergabeausschuss der Stadt Nürnberg hat am 29. Oktober 2026 den Objektplan für eine neue Integrierte Leitstelle beschlossen. Im Gebäudekomplex an der Bamberger Straße sollen Einrichtungen für Feuerwehr, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz sowie Räume für Krisenstäbe und eine Einheit für das Kabelnetz entstehen. Die Projektkosten belaufen sich auf rund 133 Millionen Euro.

Die bestehende Leitstelle am Nürnberger Hafenexterner Link, öffnet ein neues Fenster stößt laut Stadt wegen steigender Notrufzahlen, zusätzlicher Aufgaben und eines wachsenden Personalbedarfs an ihre Grenzen. Der Neubau soll künftig die Notfallversorgung für Nürnberg, Fürth, Erlangen und die drei umliegenden Landkreise stärken.

Bei einer erneuten Prüfung der Wirtschaftlichkeit wurden die Projektkosten nach Angaben der Stadt um rund 824.000 Euro reduziert. Ein angepasster Bauzeiten- und Zahlungsplan soll den Investitionshaushalt bis 2030 um weitere 6,4 Millionen Euro entlasten. Ein wesentlicher Teil der Finanzierung für den Leitstellenanteil wird vom Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Nürnberg getragen. Zudem ist eine Förderung für ein Effizienzgebäude vorgesehen.

Eigene Anzeige

Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

Jetzt anfragen→

Artikel teilen:

Quellen & Infos

Verantwortung

Redaktionell verantwortlich
Konrad Mayer