Evakuierung rund um Fliegerbombenfund in Nürnberg abgeschlossen
Die Evakuierung rund um den Fund einer 225 Kilogramm schweren Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Nürnberg ist am Donnerstag, 22. Oktober 2026, seit etwa 17.20 Uhr abgeschlossen. Das Gebiet im Umkreis von 750 Metern um den Fundort zwischen Trierer Straße und Schnorrstraße war vollständig geräumt.
Betroffen waren mehrere hundert Anwohnerinnen und Anwohner aus dem westlichen Teil der Rangierbahnhofsiedlung, etwa der Hälfte der Kettelersiedlung sowie Teilen von Falkenheim und der Bauernfeindsiedlung. Auch rund 100 Bewohnerinnen und Bewohner eines Altenheims mussten das Gebiet verlassen. Bei deren Evakuierung unterstützten Rettungskräfte aus der Region, da einige Menschen liegend transportiert werden mussten.
Die Kinder der betroffenen Grundschule Bauernfeindstraße wurden zunächst in die Neptunschule gebracht und konnten dort von ihren Eltern abgeholt werden. Etwa 200 Personen hielten sich in der Betreuungsstelle in Messehalle 12 auf. Für den Transport zum Messezentrum standen drei Busse der VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft bereit.
Nach Angaben der Stadt waren etwa 500 Einsatzkräfte vor Ort: 200 aus dem Rettungsdienst, 100 Feuerwehrangehörige, etwa 120 Polizeikräfte und 40 Einsatzkräfte des THW sowie Kräfte der DB-Werksfeuerwehr und der VAG. Der Luftraum war gesperrt. Die Sprengmeister sollten anschließend mit der Entschärfung beginnen.
Eine Karte, das Straßenverzeichnis des Evakuierungsgebiets und aktuelle Informationen stellte die Stadt online zum Bombenfund an der Trierer Straße bereit. Bereits am 22. Oktober berichteten wir über den Fund der Fliegerbombe bei Bauarbeiten südöstlich des Südfriedhofsexterner Link, öffnet ein neues Fenster.
Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.