Bis zu 10.000 Euro für barrierefreie Umbauten in der Wohnung

Bayern fördert barrierefreie Umbauten in Wohnungen mit bis zu 10.000 Euro. Zuschüsse gibt es etwa für Treppenlifte, Rampen oder Badumbauten.

Von Redaktion Nürnberg1 Min. Lesezeit

Wer wegen Treppen, hoher Badewannenränder oder enger Türen im Alltag eingeschränkt ist, kann für bauliche Anpassungen in der Wohnung eine Förderung des Freistaats Bayern beantragen. Sie beträgt bis zu 10.000 Euro.

Unterstützt werden zum Beispiel der barrierefreie Umbau des Badezimmers, der Abbau von Schwellen, der Einbau eines Treppenlifts oder einer Rampe sowie die Verbreiterung von Türen. Antragsberechtigt sind Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Vermieterinnen und Vermieter einer Immobilie. Voraussetzung sind eine Schwerbehinderung oder eine schwere Erkrankung und die Einhaltung der Einkommensgrenzen nach dem Bayerischen Wohnraumförderungsgesetz.

Für einen Ein-Personen-Haushalt liegt die Einkommensgrenze bei einem jährlichen Bruttoeinkommen von rund 31.200 Euro. Bei einem Grad der Schwerbehinderung von mindestens 50 erhöht sie sich um 4.000 Euro. Die Förderung erfolgt als leistungsfreies Baudarlehen, das bei Erfüllung der Förderbedingungen nicht zurückgezahlt werden muss.

Der Stab Wohnen im Geschäftsbereich des 3. Bürgermeisters informiert unverbindlich über Voraussetzungen und Fördermöglichkeiten. Fragen zu konkreten Anpassungen beantwortet außerdem die Wohnungsanpassungsberatung beim Pflegestützpunkt Nürnberg im Heilig-Geist-Haus, Hans-Sachs-Platz 2, telefonisch unter 09 11 / 2 31-8 78 78.

Weitere Informationen zum Förderprogramm gibt es unter nuernberg.de/internet/wohnen/foerderprogramme.html. Für Auskünfte zu den Voraussetzungen und Fördermöglichkeiten ist der Stab Wohnen per E-Mail an [email protected] erreichbar.

Eigene Anzeige

Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

Jetzt anfragen→

Artikel teilen:

Quellen & Infos

Verantwortung

Redaktionell verantwortlich
Konrad Mayer