Abschlussfeuerwerk des JURA-Volksfestes fällt aus
Absage nach Abstimmung mit Feuerwehr, Sicherheitsbehörden und Pyrotechniker – Brandrisiken durch Wetterlage und Erreichbarkeit von Einsatzflächen
Das traditionelle Abschlussfeuerwerk des JURA-Volksfestes wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn hat die Absage nach Angaben der Stadt in Abstimmung mit der Feuerwehr, den Sicherheitsbehörden und dem Pyrotechniker entschieden.
Zur Absicherung einer möglichen Durchführung hatte die Feuerwehr am Freitag vier Messstationen im Bereich der Abschussfläche eingerichtet. Bei der Begehung am Montagvormittag zeigte sich demnach, dass der Regen bei Weitem nicht ausgereicht hatte, um eine Brandgefahr auszuschließen.
An zwei Messstellen unter freiem Himmel seien rund zwei Liter Regen gemessen worden. An den Messstellen am Boden im Bereich von Sträuchern und Bäumen habe sich dagegen fast kein Niederschlag feststellen lassen. Nach Angaben der Stadt sei dort kaum Wasser am Boden angekommen.
Die Sicherheitsbehörden verwiesen zudem darauf, dass diese Flächen für Rettungskräfte teilweise nur schwer erreichbar und einsehbar seien. Sollte dort ein Feuer ausbrechen, wäre eine schnelle Eindämmung nach Einschätzung der Verantwortlichen nicht gewährleistet.
Ochsenkühn betonte, die Entscheidung sei ihm keineswegs leichtgefallen. Als Oberbürgermeister trage er jedoch die Verantwortung für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger.
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