Sanierung auf dem städtischen Friedhof Pirkensee

Maxhütte-Haidhof investiert knapp 170.000 Euro für Wegeerneuerung, Rückbau einer Natursteinmauer und anschließende Begrünung

Vor Ort auf dem Friedhof Pirkensee: Erster Bürgermeister Rudolf Seidl (rechts) und Stadtbaumeister Ronny Harz besichtigen die sanierungsbedürftige Natursteinmauer zwischen dem alten und dem neuen Friedhofsteil.
Vor Ort auf dem Friedhof Pirkensee: Erster Bürgermeister Rudolf Seidl (rechts) und Stadtbaumeister Ronny Harz besichtigen die sanierungsbedürftige Natursteinmauer zwischen dem alten und dem neuen Friedhofsteil.Foto: maxhuette-haidhof.de

Auf dem städtischen Friedhof in Pirkensee laufen derzeit umfangreiche Sanierungs- und Umbaumaßnahmen. Die Stadt Maxhütte-Haidhof investiert dafür knapp 170.000 Euro. Vorgesehen sind die Erneuerung bereits asphaltierter Wege sowie der Rückbau der Natursteinmauer zwischen dem alten und dem neuen Friedhofsteil.

Die bestehende Mauer ist nach Angaben der Stadt im Laufe der Jahre zunehmend instabil geworden. Der Mörtel zwischen den Natursteinen sei größtenteils versandet, sodass kein kraftschlüssiger Verbund mehr bestehe und die Wand nicht mehr standsicher sei. Aus Sicherheitsgründen sei deshalb ein Rückbau notwendig, erläutert Stadtbaumeister Ronny Harz.

Damit angrenzende Grabstellen und Grabmale beim Abbruch nicht beschädigt werden, wurden die betroffenen Gräber vor Beginn der Arbeiten fachgerecht abgebaut und zwischengelagert. Um später alle Grabstellen wieder exakt an ihren ursprünglichen Plätzen anlegen zu können, wurden sie zuvor mittels GPS eingemessen.

Nach dem Rückbau soll die bisherige Natursteinmauer durch einen Doppelstabmattenzaun ersetzt werden. Die Bereiche rund um den neuen Zaun sollen anschließend wieder begrünt werden. Der Abbau der Mauer wurde mit dem Landratsamt beziehungsweise der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt und genehmigt.

Ein weiterer Bestandteil der Arbeiten ist die Erneuerung der bereits asphaltierten Wege auf dem Friedhof. In den Gesamtkosten von knapp 170.000 Euro sind laut Mitteilung neben den Asphaltierungsarbeiten und dem neuen Zaun auch der Rückbau, die Zwischenlagerung und der spätere Wiedereinbau der betroffenen Gräber enthalten.

Erster Bürgermeister Rudolf Seidl betont, es sei der Stadt wichtig, den Friedhof als würdevollen Ort der Ruhe und des Gedenkens langfristig zu erhalten und zugleich für die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher zu sorgen.

Bereits zuvor hatte die Stadt Maxhütte-Haidhof das Leichenhaus auf dem Friedhof erneuert. Dafür wurden rund 200.000 Euro investiert.

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