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Blaulicht

Nach Großbrand: Grundwasser in Landshut auf dem Weg zur Besserung

Verbesserte Werte, aber Warnungen für Anwohner bleiben bestehen

Von Redaktion Landshut06.02.25, 13:00

Menschen im Artikel

BH
Benedikt Haseneder

Aktuelle Entwicklungen zur Grundwasserverunreinigung in Landshut

Ein Großbrand im August letzten Jahres führte zu einer Verunreinigung des Grundwassers im Industriegebiet von Landshut. Durch die Löscharbeiten bei einem Lebensmittelhersteller an der Altdorfer Straße gelangte Löschwasser bis ins Grundwasser.

Untersuchungsergebnisse begrenzen Gefahrenbereich

Nach umfangreichen Untersuchungen im Spätherbst 2024, die in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt und dem Wasserwirtschaftsamt Landshut durchgeführt wurden, konnte der Gefährdungsbereich deutlich reduziert werden. Benedikt Haseneder, Leiter des Amts für Umwelt-, Klima- und Naturschutz, äußerte sich positiv über die Ergebnisse. „Vom anfänglich recht großen Warnbereich bleibt erfreulicherweise kaum etwas übrig“.

Warnung für den restlichen Bereich bleibt bestehen

Obwohl sich die Lage verbessert hat, bleibt ein kleiner Bereich direkt neben dem Firmengelände weiterhin als Warnzone. Hier wurden noch geringe Schadstoffkonzentrationen festgestellt, wobei Nickel eine Ausnahme bildet.

  • Im betroffenen Gebiet sollte kein Grundwasser zum Gießen verwendet werden.
  • Es wird dringend davon abgeraten, in Grundwasser zu baden oder es zu trinken.
  • Besondere Vorsicht gilt für Kinder, ältere Menschen und gesundheitlich angeschlagene Personen.
  • Trinkwasser bleibt unberührt

    Die Einwohner von Landshut können beruhigt sein: Das Trinkwasser (Leitungswasser) ist von der Kontamination nicht betroffen und kann weiterhin bedenkenlos verwendet werden.

    Bildbeschreibung: Im rot markierten Bereich des Industriegebiets wird aufgrund der Verunreinigung weiterhin vor der Nutzung von Grundwasser gewarnt.

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