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Landshut startet Bodenuntersuchungen für Westtangente

Wichtige Bohrungen und Sondierungen bis März – mögliche Verkehrseinschränkungen inklusive

Von Redaktion Landshut12.02.26, 10:31

Die Stadt Landshut setzt einen wichtigen Schritt zur Entlastung des Verkehrs im Westen der Stadt: Ende der Woche starten Bodenuntersuchungen als Basis für das Baugrundgutachten zur geplanten Westtangente. Mit der geplanten Verbindung zwischen der Theodor-Heuss-Straße und der Bundesstraße B11 verfolgt die Stadt ein zentrales Infrastrukturprojekt, das auf einem Beschluss des Stadtrates basiert.

Bedeutung des Baugrundgutachtens für die Planung

Für die künftige Umgehungsstraße sowie die drei geplanten Brücken ist ein Baugrundgutachten unabdingbar. Dieses Gutachten bildet mit Feld- und Laboruntersuchungen die Grundlage, um die Sicherheit, Langlebigkeit und Wirtschaftlichkeit der neuen Westtangente zu gewährleisten. Nur mit detaillierten Erkenntnissen über den Baugrund können die Planungen konkretisiert und spätere Risiken minimiert werden.

Kurz erklärtBaugrundgutachten

Ein Baugrundgutachten ist eine fachliche Untersuchung des Bodens, auf dem später gebaut werden soll. Es liefert Informationen zur Beschaffenheit, Tragfähigkeit und zu möglichen Risiken des Untergrunds. Diese Angaben sind für sichere und wirtschaftliche Bauprojekte unerlässlich.

Ablauf der Bodenuntersuchungen

Im Auftrag des Tiefbauamts im Referat für Bauen und Umwelt werden Bohrungen und sogenannte Rammsondierungen durchgeführt. Die Feldarbeiten beginnen in Abschnitten ab Ende der Woche und sollen planmäßig bis Ende März abgeschlossen sein. Das Vorgehen stellt sicher, dass neben den technischen auch alle umweltfachlichen Aspekte in die Planung einbezogen werden.

Kurz erklärtRammsondierung

Eine Rammsondierung ist ein Verfahren, bei dem eine Sonde durch Rammen in den Boden eingebracht wird, um die Widerstandsfähigkeit und die Schichtung des Untergrunds zu bestimmen. So lässt sich die Festigkeit des Bodens zuverlässig bewerten.

Verkehrliche Auswirkungen und Hinweise für Anwohner

Die Stadt legt Wert darauf, Beeinträchtigungen für den laufenden Verkehr, Radfahrer und Fußgänger so gering wie möglich zu halten. Dennoch sind kurzzeitige (Teil-)Sperrungen — etwa im Bereich der Isar, östlich der Flutmulde und am Burgfrieden — nicht vollständig zu vermeiden. Die Verkehrsteilnehmer werden hierfür um Verständnis sowie um erhöhte Aufmerksamkeit in den jeweiligen Arbeitsbereichen gebeten.

Mit dem Start der Baugrunduntersuchungen beginnt für Landshut eine Phase der präzisen Vorbereitung für eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte der kommenden Jahre.

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