Freisinger STADTRADELN: Mehr als 300.000 Kilometer geradelt

Beim STADTRADELN 2026 sammelten 1.429 Aktive in Freising mehr als 300.000 Fahrradkilometer und sparten rund 50 Tonnen CO₂.

Von Redaktion Freising1 Min. Lesezeit

Beim STADTRADELN 2026 haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Freising mehr als 300.000 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt. Nach Angaben der Stadt wurden durch den Verzicht auf das Auto rund 50 Tonnen CO₂ eingespart.

Insgesamt beteiligten sich 1.429 aktive Radelnde, darunter acht Mitglieder des Freisinger Stadtrates. Sie waren in 61 Teams aus Schulen, Vereinen, Unternehmen, Parteien und Familien organisiert.

Aktionen und Auszeichnungen

Bei der Abschlussveranstaltung am 15. Oktober wurde Max Breu als diesjähriger „Stadtradelstar“ gewürdigt. Er verzichtete drei Wochen lang darauf, ein Auto von innen zu sehen, und bewältigte seine Wege mit dem Fahrrad oder dem öffentlichen Nahverkehr. Seine Erfahrungen teilte er regelmäßig in einem Blog auf der offiziellen STADTRADELN-Website.

Zum dreiwöchigen Programm gehörten eine Auftaktradeltour nach Attenkirchen, ein Fahrradcheck durch den „Bike-Doc“ an der Grundschule Vötting und die Aktion „Radeln verbindet“. Dabei gab es Radführungen zu HAWE, Texas Instruments, der Werkfeuerwehr Weihenstephan und Steinecker. Vertreter von Texas Instruments und der Werkfeuerwehr Weihenstephan nahmen auch an der Abschlussgala teil.

Bei der Abschlussveranstaltung wurden die aktivsten Radlerinnen, Radler und Teams in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet. Die hochwertigen Preise für das STADTRADELN wurden von der Stadt Freising gesponsert. Die Preise für das parallel ausgetragene SCHULRADELN stellte die Agenda21-Gruppe „Bauen, Wohnen und Verkehr“ zur Verfügung.

Weitere Vorhaben für den Radverkehr

2026 wurde die Radverkehrsführung in der Ottostraße optimiert und die Querungsinsel am Fürstendamm verbreitert. Für eine bessere Radweg-Anbindung der umliegenden Ortsteile schreitet der Grunderwerb voran. Zudem laufen konkrete Planungen für die Mainburger Straße.

Im Frühjahr 2027 soll Freising dem regionalen Mietradsystem „myRadl“ beitreten. Im Rahmen des neuen Verkehrsentwicklungsplans wird außerdem das Radverkehrszielnetz überarbeitet. Für die Wippenhauser Straße ist mit dem Förderprogramm „Junge Generation Fahrrad“ eine umfassende Verbesserung vorgesehen; die bauliche Umsetzung soll in den nächsten Jahren erfolgen.

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