BauAkademie soll 20 Jahre lang Solarstrom aus Feuchtwangen beziehen

Die Stadtwerke Feuchtwangen und die Bayerische BauAkademie planen eine 20-kV-Leitung für Solarstrom vom 3,2-MWp-Solarpark zur Akademie.

Von Redaktion Feuchtwangen1 Min. Lesezeit
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© Werner Tippmann – Foto: Stadt Feuchtwangen

© Werner Tippmann – Foto: Stadt Feuchtwangen

Die Stadtwerke Feuchtwangen und die benachbarte Bayerische BauAkademie planen, Solarstrom direkt vom 3,2 Megawattpeak (MWp) starken Solarpark auf der ehemaligen Deponie neben dem Wertstoffhof zur Akademie zu leiten. Dafür soll eine 20-kV-Direktleitung gebaut werden. Wann die Stromlieferung beginnen soll, ist nicht angegeben.

Der Solarstrom soll einen wesentlichen Teil des Energiebedarfs der BauAkademie vor Ort decken. Ein langfristiger Stromliefervertrag, ein sogenanntes Power Purchase Agreement (PPA), soll der Akademie für 20 Jahre einen planbaren und wettbewerbsfähigen Strompreis sichern. Für die Verbindung könnten vorhandene Leerrohre aus der Erschließung des Baugebiets „Hochschule“ genutzt werden. An der Akademie sind außerdem Anpassungen an der bestehenden Station vorgesehen.

Solarstrom könnte auch Wärme liefern

Als mögliche weitere Nutzung nennt die Mitteilung die Wärmeversorgung und Elektromobilität. Der Solarstrom könnte künftig eine Großwärmepumpe oder Power-to-Heat-Anwendungen versorgen und damit einen wesentlichen Teil des Grundbedarfs decken. Für Spitzenlasten könnte perspektivisch grünes Gas eingesetzt werden. Auch die Ladeinfrastruktur für Elektromobilität könnte von der direkten Verbindung zur regionalen Stromerzeugung profitieren.

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