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Soziales

Kinder gestalten Creidlitz mit

Projekt „Stadtteilforscher“ zeigt Wünsche zu Sicherheit und Spielplätzen – Stadt plant Umsetzung

Von Redaktion Coburg11.07.25, 08:45

Menschen im Artikel

JB
Johannes Balk
OB
Olga Biryukov
IW
Ina Weibelzahl
LR
Lara Rädlein
SG
Susanne Gerhardt

Im Rahmen des Projekts "Stadtteilforscher" haben Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse aus Creidlitz ihre unmittelbare Umgebung intensiv erkundet und ihre Erkenntnisse in einer Ausstellung vorgestellt. Das Projekt zielte darauf ab, die Kinderperspektive für eine kinderfreundlichere Stadt zu nutzen und ihre Stimme bei der Stadtentwicklung sichtbar zu machen.

Engagement aus Kinderhand: Anliegen direkt vorgetragen

In den vergangenen Wochen begaben sich die Kinder im Rahmen des Projektes aktiv auf Entdeckungstour durch ihren Stadtteil. Neben Fotodokumentationen formulierten sie sowohl persönliche Stolpersteine als auch konkrete Wünsche für Verbesserungen im öffentlichen Raum.

Die Ergebnisse präsentierten sie verschiedenen Vertreterinnen und Vertretern, die an der Ausstellung teilnahmen. Unter ihnen waren:

  • Johannes Balk (CEB)
  • Olga Biryukov (Caritas)
  • Ina Weibelzahl (Grünflächenamt)
  • Bianca Haischberger
  • Lara Rädlein (Ordnungsamt)
  • Susanne Gerhardt (Schulleitung Grundschule Creidlitz)
  • Zentrale Forderungen der Kinder

    Die Ausstellung brachte eine Vielzahl an Wünschen und Verbesserungsvorschlägen zum Vorschein, die für mehr Sicherheit und Aufenthaltsqualität sorgen sollen. Zu den wichtigsten Themen zählten:

    • Sicherer Bahnübergang mit Schranken oder Ampeln
    • Mehr Spielmöglichkeiten, beispielsweise durch Basketballkorb und Tischtennisplatte
    • Sichere Rad- und Fußwege, besonders rund um die Schule
    • Weniger Müll im öffentlichen Raum
    • Spezielle Orte für Jugendliche zum Treffen, Spielen und Wohlfühlen
    • Positive Resonanz und nachhaltige Wirkung

      Die begleitende Sozialpädagogin und Quartiersarbeitsleiterin zieht eine positive Bilanz und hebt hervor: Die Kinder haben ihre Umgebung neu entdeckt, ihre Stimme ist wichtig und das gemeinsame Präsentieren stärkt nicht nur das Selbstbewusstsein, sondern auch das Miteinander.

      Auch Schulleiterin Susanne Gerhardt betont: Für die Schülerinnen und Schüler war das Projekt ein echtes Highlight. Sie erfuhren, dass ihre Meinung zählt und dass sie tatsächlich Einfluss nehmen können.

      Beteiligung, die Eindruck macht

      Herr Aydin, der die Plakate vorab gesichtet hat, zeigte sich beeindruckt von der klaren, engagierten Formulierung der Anliegen. Nach seiner Ansicht ist dieses Beteiligungsprojekt ein gelungenes Beispiel für die Mitmachstadt und echte Partizipation auf Augenhöhe.

      Kurz erklärtPartizipation

      Partizipation bedeutet, an Entscheidungen teilzuhaben und mitwirken zu können. Besonders im Zusammenhang mit Kindern und Jugendlichen ist damit gemeint, dass sie bei wichtigen Fragen zu ihrem Lebensumfeld mitreden dürfen.

      Weitere Schritte: Anliegen bleiben präsent

      Zahlreiche Vorschläge der Kinder wurden bereits an die zuständigen Ämter weitergeleitet. Ein gemeinsamer Abstimmungstermin ist in Planung, um die Umsetzung zu begleiten und zu prüfen. Auch nach Abschluss des eigentlichen Projektes behalten die Kinder ihre Anliegen genau im Blick und möchten sich weiterhin engagieren.

      Ausblick

      Das Projekt "Stadtteilforscher" zeigt eindrucksvoll, wie junge Menschen durch Engagement Veränderungen im Stadtteil anstoßen. Die nachhaltige Einbindung ihrer Perspektiven könnte künftig weitere Impulse für die Stadtentwicklung in Coburg geben.

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      Kinder gestalten Creidlitz mit
      Foto: coburg.de

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