Oberbayerische Schulräte besuchen Burghausen

Schulräte aus mehreren oberbayerischen Städten und Landkreisen haben sich am 15. Oktober zu einer gemeinsamen Tagung in Burghausen getroffen. Bürgermeister Florian Schneider stellte ihnen die Stadt als Bildungs- und Industriestandort vor. Besonders beeindruckte die Gäste die umfassend sanierte Hans-Stethaimer-Grundschule in der Altstadt.
Zum Bildungsangebot zählen nach Angaben der Stadt drei Grundschulen, eine Mittelschule, eine Realschule, zwei Gymnasien und die städtische Musikschule. Hinzu kommen der Campus Burghausen der Technischen Hochschule Rosenheim, das TUM Akademiezentrum Raitenhaslach der Technischen Universität München und die Volkshochschule.
Schneider verwies außerdem auf die Bedeutung der örtlichen Industrie für Beschäftigung, Steuereinnahmen und technologische Entwicklung. Als Beispiele nannte er die Herstellung von hochreinem Polysilizium für die Chipproduktion und die Versorgung des Münchner Flughafens mit Kerosin. Rund jeder zweite Liter Kerosin am Flughafen München stamme aus Burghausen. Auch Energieversorgung und industrielle Transformation waren Themen der Tagung.
Anerkennung für die Schulsanierung
Die Modernisierung des historischen Schulgebäudes fand bei den Gästen Anerkennung. „Sehr gelungen“, sagte Hildegard Hajek-Spielvogel, Schulamtsdirektorin des Staatlichen Schulamts Altötting. Petra Burghardt aus Rosenheim, Leiterin des Arbeitskreises, sagte: „Man spürt, dass das hier etwas sehr Besonderes ist.“
Die Tagung diente dem fachlichen Austausch und gab den Schulräten Gelegenheit, Burghausen näher kennenzulernen. Am Nachmittag war eine Stadtführung vorgesehen.
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