Stadtspitze bekennt sich klar gegen rassistische Anfeindungen
Solidarität mit Ibo Mohamed und Unterstützung für ein breites Bündnis gegen Angriffe sowie für ein entschlossenes Vorgehen gegen Ausgrenzung, Hetze und Rassismus
Stadtspitze bezieht Stellung gegen Anfeindungen gegen Ibo Mohamed
Die Stadtspitze hat sich im Zusammenhang mit Anfeindungen gegen Ibo Mohamed und jüngsten Solidaritätsbekundungen aus der Stadtgesellschaft öffentlich hinter ihn gestellt. Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier, Zweiter Bürgermeister Jonas Glüsenkamp und Dritte Bürgermeisterin Eva Jutzler erklärten, sie bekundeten ihre Solidarität mit Mohamed, der als engagierte Person der Stadtgesellschaft und als Träger der Bürgernadel der Stadt Bamberg gewürdigt werde.
In dem Statement heißt es, persönliche Kritik an Mohamed oder an seinem Engagement, die mit seiner Herkunft begründet werde, sei rassistisch. Rassismus habe in der Stadt keinen Platz.
Die Stadtspitze nahm nach eigenen Angaben dankbar zur Kenntnis, dass sich am Vortag ein breites Bündnis aus Unternehmen, Kirchen, Parteien und zivilgesellschaftlichen Organisationen aus der Stadt klar zu den persönlichen Angriffen gegenüber Mohamed positioniert habe.
Weiter hieß es, die Stadt wolle trotz aktueller politischer Entwicklungen daran festhalten, dass Bamberg sich als moderne und weltoffene Stadt mit Raum für persönliche Lebensentwürfe und Vielfalt zeige. Die Bürgermeister erklärten zudem, sie seien Mohamed für sein zivilgesellschaftliches Engagement in Bamberg dankbar.
Abschließend betonten sie, Ausgrenzung, Hetze und Rassismus entschlossen entgegentreten zu wollen, damit Bamberg ein bunter und vielfältiger Ort bleibe.
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