Stadtbücherei Bamberg erhält Sonderzuschuss für Digitalisierung
11.500 Euro für die Umstellung der Bibliotheksmanagement-Software auf eine Cloud-Lösung
Die Stadtbücherei Bamberg erhält einen Sonderzuschuss in Höhe von 11.500 Euro aus einer Initiative der Regierungsfraktionen im Bayerischen Landtag. Die Mittel fließen in ein Digitalisierungsprojekt: Nach 28 Jahren stellt die Stadtbücherei ihre Bibliotheksmanagement-Software um und wechselt auf eine moderne Cloud-Lösung.
Mit der neuen technischen Basis soll die Stadtbücherei ihre digitalen Angebote weiterentwickeln und den Zugang für Nutzerinnen und Nutzer verbessern. Die Software bildet das technische Rückgrat des Betriebs und verwaltet unter anderem Medienbestände, Ausleihen und Nutzerdaten. Vorgesehen ist zudem ein neuer Web-OPAC. Nach Angaben der Stadtbücherei soll die Umstellung den verlässlichen und komfortablen Zugang zu den Angeboten vor Ort und digital erleichtern. Auch für das Bibliotheksteam sollen die Arbeitsabläufe durch die modernisierte Infrastruktur einfacher werden.
Büchereien als Orte der Teilhabe
Die Bamberger Landtagsabgeordnete und Staatsministerin a.D. Melanie Huml verweist auf die Bedeutung moderner Büchereien für Bildung und gesellschaftliche Teilhabe. Sie bezeichnet Büchereien als unverzichtbare Lernorte der Demokratie und sieht den Zuschuss aus der Fraktionsinitiative an den Sankt Michaelsbund und damit auch an die Stadtbücherei Bamberg als gut investiert an.
Auch Olaf Seifert, Fraktionsvorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion, äußert sich zustimmend. Er vertritt Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier beim Ortstermin und betont die Bedeutung von Institutionen wie der Stadtbücherei im digitalen Zeitalter. Zudem hebt er hervor, dass eine Investition in Büchereien immer auch eine Investition in die Zukunft der Kinder sei.
Grundlage für die künftige Arbeit
Büchereileiterin Christiane Weiß sieht in der technischen Modernisierung eine wichtige Grundlage für die Arbeit der Stadtbücherei. Sie verweist auf die Rolle der Bücherei als Ort der Begegnung, Beteiligung und Teilhabe über Generationen und Milieus hinweg. Gleichzeitig betont sie, dass eine moderne und kundenorientierte Technik für die Büchereiarbeit unabdingbar sei.
Ulrike Siebenhaar, Kulturreferentin der Stadt Bamberg, spricht von einer großen Freude über den Zuschuss. Die 11.500 Euro seien ein wichtiger Beitrag, um noch offene Projekte zu finanzieren. Sie dankt dem Michaelsbund sowie der Initiative der Regierungsfraktionen im Bayerischen Landtag.
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