Biotonne im Winter: So bleibt Bioabfall locker

Feuchte Küchen- und Gartenabfälle können bei Frost in der Biotonne festfrieren und so die vollständige Entleerung erschweren. Die Abfallwirtschaft der Stadt Bamberg empfiehlt, nasse Abfälle zunächst abtropfen zu lassen und in Zeitungspapier einzuwickeln. Auch kompostierbare Papiertüten sind erlaubt. Kompostierbare Kunststoffbeutel gehören dagegen nicht in die Biotonne, da sie sich im Verwertungsprozess häufig nicht schnell genug zersetzen.
So beugen Sie festgefrorenem Biomüll vor
Eine dünne Lage Zeitungspapier auf dem Tonnenboden kann verhindern, dass Abfälle anhaften. Die Tonne sollte locker befüllt werden, denn gepresste Bioabfälle erschweren die Entleerung. Wenn möglich, empfiehlt sich ein wind- und möglichst frostgeschützter Standort, etwa nahe einer Hauswand. Zwischenschichten aus trockenem Laub können überschüssige Feuchtigkeit aufnehmen.
Sind Abfälle dennoch festgefroren, lassen sie sich vor der Leerung vorsichtig mit einem geeigneten Gegenstand vom Tonnenrand lösen. Dabei sollte die Innenwand der Tonne nicht beschädigt werden.
Gartenabfälle ganzjährig entsorgen
Kompostierbare Gartenabfälle können das ganze Jahr über bei der städtischen Kompostanlage in der Rheinstraße 4b in Bamberg abgegeben werden. Reicht der Platz in der Biotonne zeitweise nicht aus, gibt es Gartenabfallsäcke aus kompostierbarem Spezialpapier. Sie fassen 120 Liter und kosten 2 Euro pro Sack. Erhältlich sind sie im Rathaus am ZOB, Promenadestraße 2a, sowie bei Bamberg Service, Margaretendamm 40.
Herbstlaub muss nicht in die Biotonne: Im Garten kann es etwa als Unterschlupf für Igel oder als Winterabdeckung für Gemüsebeete dienen. Fragen zur Abfallwirtschaft beantwortet die Stadt Bamberg unter 0951/87-1729 oder per E-Mail an [email protected].
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