BImA-Vorständin besucht Bundespolizei und Lagarde-Campus in Bamberg

BImA-Vorständin Dorothee Martin informierte sich in Bamberg über Flächenpotenziale am Bundespolizei-Zentrum und die weitere Entwicklung des Lagarde-Campus.

Von Redaktion Bamberg1 Min. Lesezeit
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© Stadt Bamberg. – Foto: Sonja Seufferth

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Bei einem Besuch in Bamberg hat sich Dorothee Martin, seit Mai 2026 Vorständin der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), über die Entwicklung ehemaliger Flächen der US Army informiert. Auf Einladung von Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier besichtigte sie gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der BImA, der Bundespolizei und der Stadt mehrere Standorte.

Flächenpotenziale beim Bundespolizei-Zentrum

Erste Station war das Aus- und Fortbildungszentrum der Bundespolizei, das auf BImA-Flächen liegt. Nach Angaben der Stadt ist es das größte Zentrum dieser Art in Deutschlandexterner Link, öffnet ein neues Fenster. Auf dem weitläufigen Gelände seien noch Flächenpotenziale vorhanden.

Eine stärkere Konzentration der Bundespolizei könnte zusätzliche Flächen schaffen und die Abläufe auf dem Campus verbessern. Polizeidirektor Jürgen Miketiuk verwies auf die weiten Wege: Für die Auszubildenden gebe es deshalb einen internen Busverkehr mit 15 Haltestellen.

Teile des Lagarde-Campus werden weiter genutzt

Auf dem früheren BImA-Gelände des Lagarde-Campus sind Wohnungen, Gewerbeflächen, das Digitale Gründerzentrum und der Sancura Park entstanden. Teile der ehemaligen Kasernengebäude nutzt die Bundespolizei weiterhin zur Unterbringung ihrer Auszubildenden; die Flächen gehören der BImA.

Die Stadt verwies bei dem Rundgang auf den Grundsatzbeschluss des Stadtrats aus dem Jahr 2012, im Konversionsprozess alle Flächen kaufen zu wollen. Niedermaier sagte: „Der Lagarde-Campus hat sich eindrucksvoll entwickelt, aber die Gestaltung im Bamberger Osten ist noch lange nicht abgeschlossen. Hier liegen große städtebauliche Möglichkeiten, von denen die Anwohnerinnen und Anwohner direkt profitieren können“.

Zum Abschluss besuchten Martin und ihre Begleitung die Bamberger Altstadt. Der Rundgang sollte das historische und städtebauliche Umfeld der Flächenentwicklung veranschaulichen.

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