Bamberg kickt fair

Zum 10-jährigen Fairtrade-Jubiläum gibt es erstmals limitierte Fußbälle für soziale und ökologische Projekte

Von Redaktion Bamberg
Bamberg kickt fair
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Bamberg unterstreicht sein Engagement für Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung mit einer symbolträchtigen Aktion: Zum 10-jährigen Jubiläum als Fairtrade-Stadt gibt es erstmals eigens gestaltete, fair gehandelte Fußbälle. Die Initiative steht im Zeichen des Fairtrade-Siegels, das für ökologische, nachhaltige und sozialverträgliche Standards bürgt.

Fairtrade und Verantwortung: Mehr als ein Siegel

Nur Produkte, die das Fairtrade-Siegel tragen, erfüllen die strengen Auflagen von Fairtrade International. Damit sind sichere Arbeitsbedingungen, umweltschonende Produktion und faire Entlohnung bei der Herstellung der Waren garantiert. Diese Rahmenbedingungen wirken sich nicht nur positiv auf die Beschäftigten vor Ort aus, sondern fördern auch den weltweiten Klimaschutz.

Im Rahmen des Jubiläums haben das Umweltamt der Stadt Bamberg und die Fairtrade-Steuerungsgruppe zehn individuell designte Bälle bei der Firma „Bad Boyz Ballfabrik e.K.“ bestellt, die sich auf hochwertige, fair produzierte Sportartikel spezialisiert hat.

Stadtweite Beteiligung erwünscht

Die Aktion richtet sich ausdrücklich an ein breites Publikum: Privatpersonen, Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Kirchengemeinden und Vereine können sich aktiv an der Steuerungsgruppe beteiligen und so den Fairtrade-Gedanken weitertragen. Ziel ist es, den fairen Handel in verschiedenste gesellschaftliche Bereiche zu integrieren und weitere innovative Projekte zu fördern.

Fairtrade in Schulen und Vereinen etablieren

Gerade Schulen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Vereinen wird durch die Aktion die Möglichkeit geboten, das Thema Nachhaltigkeit und fairer Handel im Alltag zu verankern. Damit kann ein Impuls für die Nutzung nachhaltiger Produkte in ganz unterschiedlichen Lebensbereichen gesetzt werden.

Statement der Stadtführung

Bürgermeister und Sozialreferent Jonas Glüsenkamp betonte beim Übergabetermin der Bälle im Rathaus am Maxplatz:


„Das Fairtrade-Siegel ist eine verlässliche Orientierung für alle, die Wert auf Nachhaltigkeit und gute Arbeitsbedingungen im Herstellungsprozess legen. Ich freue mich, dass wir als Stadt Bamberg nun auch Fairtrade-Fußbälle haben, die diese Botschaft nach außen tragen.“

Mitmachen: Bewerbungsaufruf für limitierte Fairtrade-Fußbälle

Wer Interesse an einem der limitierten Fairtrade-Fußbälle hat – die Stückzahl ist auf 30 begrenzt – kann sich bewerben. Voraussetzung ist ein kurzes Motivationsschreiben, das ein eigenes Projekt mit Bezug zu Fairtrade oder ökologischem Engagement hervorhebt. Ziel ist, möglichst viele Bereiche einzubinden und die zentrale Botschaft der Fairness sichtbar zu machen.

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Hintergrund: Die Akteure im Überblick

  • Tobias Schenk, Leiter des Klima- und Umweltamtes
  • Bürgermeister Jonas Glüsenkamp
  • Klaus Achatzy, Koordinator der Steuerungsgruppe Fairtrade
  • Robert Weber, Vertreter der „Bad Boyz Ballfabrik“
  • Mit der neuen Initiative knüpft Bamberg an sein langjähriges Engagement für Nachhaltigkeit an und entwickelt den Fairtrade-Gedanken konsequent weiter – sportlich, kreativ und gemeinsam mit der Stadtgesellschaft.

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