Artenvielfalt im Altenburger Wald stärken: Kartierung, Schutz und Entwicklungsstätten

Projekt mit Hirschkäfermeilern und herbizidfreiem Rückdrängen des Japanischen Staudenknöterichs, gefördert über das Vertragsnaturschutzprogramm Wald (VNP Wald)

Von Redaktion Bamberg
Blick durch den Altenburger Wald: Zwischen den Bäumen öffnet sich die Sicht auf Bamberg und die umliegende Landschaft. Im Rahmen des Projekts sollen historische Sichtachsen zur Altenburg schrittweise wiederhergestellt und zugleich wertvolle Lebensräume für seltene Tier- und Pflanzenarten erhalten und entwickelt werden.
Blick durch den Altenburger Wald: Zwischen den Bäumen öffnet sich die Sicht auf Bamberg und die umliegende Landschaft. Im Rahmen des Projekts sollen historische Sichtachsen zur Altenburg schrittweise wiederhergestellt und zugleich wertvolle Lebensräume für seltene Tier- und Pflanzenarten erhalten und entwickelt werden.Foto: Redaktion Bamberg (Pressemitteilung)

Im Rahmen des Projekts werden wertvolle Alt- und Habitatbäume sowie Totholzstrukturen kartiert und dauerhaft geschützt. Ergänzend sollen Hirschkäfermeiler als Entwicklungsstätten für die seltenen Käfer entstehen. Außerdem werden invasive Pflanzenarten wie der Japanische Staudenknöterich herbizidfrei zurückgedrängt.

Nach Angaben der Mitteilung verfolgt das Vorhaben damit mehrere Ziele zugleich: Es stärkt die Artenvielfalt, erhält historische Waldnutzungsformen, macht die Altenburg wieder besser sichtbar und bewahrt den besonderen Charakter des Altenburger Waldes für kommende Generationen.

Aufgrund seines Modellcharakters wird das Projekt über das Vertragsnaturschutzprogramm Wald (VNP Wald) des Bayerischen Umwelt- und Forstministeriums gefördert.

Eigene Anzeige

Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

Jetzt anfragen

Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern: