Aschaffenburg unterzeichnet „Open Heritage Statement“

Die Stadt Aschaffenburg hat das „Open Heritage Statement“ unterzeichnet. Der von Creative Commons und der Open Heritage Coalition ins Leben gerufene Aufruf wirbt für einen gerechten Zugang zum öffentlichen Kulturerbe.
Die Erklärung sieht den Zugang zu kulturellem Erbe als Teil des Rechts auf Teilnahme am kulturellen Leben. Sie benennt gemeinsame Werte und Herausforderungen und formuliert Prioritäten, um die globale Kluft beim gleichberechtigten Zugang zu verringern. Zudem soll sie den Dialog über einen internationalen Rahmen für offenes Kulturerbe fördern.
Nach Angaben der Stadt haben bisher mehr als 115 Organisationen und Einrichtungen aus zahlreichen Ländern innerhalb der Koalition die Erklärung unterzeichnet. In Deutschlandexterner Link, öffnet ein neues Fenster gehören dazu unter anderem das Bundesarchiv, das Landesarchiv Württemberg, der Deutsche Archivverband und verschiedene Universitätsbibliotheken. Die Anregung zur Mitwirkung kam über die Deutsche UNESCO-Kommission; in Aschaffenburg griff das Stadt- und Stiftsarchiv sie auf.
Als Beispiel für frei zugängliches Kulturerbe nennt die Mitteilung einen Brief von Emilie Brentano an ihren Sohn Lujo aus dem Jahr 1855. Das Dokument stammt aus dem fast vollständig digitalisierten Nachlass der Familie Brentano und ist online in der Deutschen Digitalen Bibliothek zugänglich.
Das „Open Heritage Statement“ und weitere Informationen gibt es unter openheritagestatement.orgexterner Link, öffnet ein neues Fenster.
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