Angriff in S6: Zeuge verhindert Schlimmeres

Angriff in S6 zwischen Stockdorf und Starnberg: Täter beleidigt und verletzt zwei türkische Fahrgäste, Bundespolizei ermittelt wegen Volksverhetzung.

Von Redaktion2 Min. Lesezeit
Angriff in S6: Zeuge verhindert Schlimmeres

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Am Sonntagabend, den 19. Oktober, ereignete sich in einer stadteinwärts fahrenden S6 zwischen Stockdorf und Starnberg ein Angriff auf zwei türkische Staatsangehörige. Nach Angaben der Bundespolizeidirektion München soll ein 37-jähriger Deutsch-Kroate eine Frau und ihren Begleiter zunächst verbal beleidigt und anschließend tätlich angegriffen haben.

Tathergang in der S6

Laut Bericht fuhr der 37-Jährige gegen 18:20 Uhr in der S6, wo er mehrere Frauen verbal belästigte. Vor dem Halt in Stockdorf stieß er auf eine 27-jährige Frau und deren 26-jährigen Begleiter. Mit ausländerfeindlichen Parolen beleidigte er die Frau und schubste sie anschließend weg. Den Begleiter der Frau schlug er ins Gesicht.

Dank des beherzten Eingreifens von Zeugen konnten weitere Angriffe verhindert werden. Die Zeugen alarmierten umgehend die Polizei. Der Zug wurde daraufhin in Stockdorf gestoppt und der Tatverdächtige durch Bundespolizisten festgenommen.

Ermittlungen und polizeiliche Maßnahmen

Die Bundespolizeidirektion München hat Ermittlungen wegen Volksverhetzung, Beleidigung sowie Körperverletzung aufgenommen. Die Bundespolizei bittet mögliche weitere Zeugen, sich zu melden, um den Sachverhalt vollständig aufzuklären.

title="Bundespolizei München"

subtitle="Zeugenhinweise zum Vorfall in der S6"

phone="089 / 515550-0"

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Deutschland eine Straftat, bei der durch Hass und Hetze gegen Gruppen oder Einzelpersonen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten Nationalität, Ethnie oder Religion aufgestachelt wird."/>

Zuständigkeit der Bundespolizei

Die Bundespolizei ist für die Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bahn- und Öffentlichen Personennahverkehr zuständig. Ihr Aufgabenbereich erstreckt sich über das gesamte Münchener S-Bahnnetz, das 210 Bahnhöfe und 440 Streckenkilometer umfasst.

  • Zu den betreuten Bezirken zählen neben München auch die Landkreise Starnberg, Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding, Fürstenfeldbruck und Landsberg am Lech.
  • Wichtige Dienststellen befinden sich am Ostbahnhof, Hauptbahnhof, Pasing und Freising.
  • Aufruf an die Öffentlichkeit

    Die Polizei appelliert an alle, die den Vorfall beobachtet haben, sich zu melden und somit zu einer raschen und umfassenden Aufklärung beizutragen.

    title="Weitere Informationen zur Bundespolizei"

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    title="Aktuelles der Bundespolizei München auf X"

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    Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an. Die Behörden setzen mit klarer Ansprache und Prävention ein Signal gegen jede Form von Diskriminierung und Gewalt im öffentlichen Raum.

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