Schwimmhelfer-Programm im Landkreis Rhön-Grabfeld wächst weiter

Seit Juni 2024 unterstützen ehrenamtliche Schwimmhelfer Kinder beim Schwimmunterricht an Grundschulen – nahezu alle angefragten Schulen erhalten laut Bericht eine Zusage

Mit (ab Zweite von links) Karin Nerche, Eva Klökler und Mira Semmelroch konnten Landrätin Sonja Rahm (links) sowie Karl-Heinz Deublein (Schulamtsdiektor) und Annette Müller-Mann (Kreisentwicklung, rechts) drei neue Schwimmhelferinnen begrüßen. (Fotos: Christian Hüther / Landkreis Rhön-Grabfeld).
Mit (ab Zweite von links) Karin Nerche, Eva Klökler und Mira Semmelroch konnten Landrätin Sonja Rahm (links) sowie Karl-Heinz Deublein (Schulamtsdiektor) und Annette Müller-Mann (Kreisentwicklung, rechts) drei neue Schwimmhelferinnen begrüßen. (Fotos: Christian Hüther / Landkreis Rhön-Grabfeld).Foto: Christianhuether

Im Landkreis Rhön-Grabfeld wächst das ehrenamtliche Schwimmhelfer-Programm weiter. Seit Juni 2024 engagieren sich dort zahlreiche Freiwillige, um Kinder beim Schwimmunterricht an den Grundschulen zu unterstützen. Ziel des Projekts ist es, die Schwimmfähigkeit zu stärken, die von den Verantwortlichen als wichtige und im Ernstfall lebensrettende Fähigkeit beschrieben wird.

Bei einem gemeinsamen Termin im Bad Neustädter Schwimmbad „Triamare“ wurde deutlich, welche Bedeutung das Angebot inzwischen für den Landkreis hat. Schulamtsdirektor Karl-Heinz Deublein verwies dabei auf Badeunfälle auch in der näheren Umgebung in dieser Sommersaison. Er berichtete, dass nahezu alle Schulen im Landkreis, die Schwimmhelfer angefragt haben, eine Zusage für das neue Schuljahr erhalten haben.

Landrätin Sonja Rahm, die als neue Schirmherrin auftritt, begrüßte mit Karin Nerche, Eva Klökler und Mira Semmelroch drei neue Schwimmhelferinnen im inzwischen 18-köpfigen Team. Als Anerkennung erhielten die drei Neuzugänge unter anderem die Bayerische Ehrenamtskarte, ein Landkreishandtuch und eine symbolische Trillerpfeife.

Rahm dankte den neuen Helferinnen für ihren Einsatz und für den Weg durch die Ausbildung zum Schwimmhelfer. Zu dieser Ausbildung gehören unter anderem ein Erste-Hilfe-Kurs und das Rettungsschwimmabzeichen. Für alle anfallenden Kosten zeichnet sich seit dem Start des Programms der Landkreis Rhön-Grabfeld im Rahmen der Schwimmförderung verantwortlich.

Bad Neustadts Bürgermeister Michael Werner schloss sich den Dankesworten an und betonte die Bedeutung des Schwimmenlernens auch aus seiner persönlichen Sicht als Vater. Nicht alle Familien könnten oder wollten diese Aufgabe im Alltag selbst ausreichend übernehmen. Zusätzliche Angebote im schulischen Bereich und das Engagement der Schwimmhelfer seien daher eine wertvolle Unterstützung.

Neben der Sicherheit spielt nach Angaben des Landkreises auch die Freude an Bewegung eine Rolle. Wenn Kinder ihre Angst vor dem Wasser verlieren und Vertrauen entwickeln, könne dies dazu beitragen, dass sie gemeinsam mit ihren Familien häufiger Schwimmbäder besuchen und Bewegung im Wasser als selbstverständlichen Teil ihrer Freizeit kennenlernen.

Im Anschluss an den Austausch und die Einsatzplanung für das neue Schuljahr standen praktische Einheiten im Wasser zum Schwerpunktthema „Wassergewöhnung“ auf dem Programm. Wer sich als ehrenamtliche Schwimmhelferin oder ehrenamtlicher Schwimmhelfer ausbilden lassen möchte, wird dabei unterstützt.

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