Gesundheitsatlas für Rhön-Grabfeld zeigt erhöhte Werte bei Adipositas und Bluthochdruck

Der Landkreis Rhön-Grabfeld hat den Gesundheitsatlas PRO der AOK Bayern erhalten. Die regionalen Daten sollen helfen, die gesundheitliche Lage und ihre Entwicklung einzuschätzen und mögliche Schwerpunkte für die Gesundheitsplanung zu erkennen.
Bei der Vorstellung betrachteten die Beteiligten Adipositas, Diabetes mellitus Typ 2, Rückenschmerzen, Bluthochdruck und Depressionen. Bei Adipositas und Bluthochdruck liegen die Werte im Landkreis über den entsprechenden Vergleichswerten für Bayern. Absolute Zahlen nennt die Pressemitteilung nicht.
Die Daten sollen zusammen mit Erfahrungen und Rückmeldungen aus den Kommunen dazu beitragen, Handlungsfelder genauer zu bestimmen und Maßnahmen künftig zielgerichteter auszurichten. Als mögliches künftiges Handlungsfeld wurde die Bewegungsförderung identifiziert. Sie soll möglichst früh ansetzen und stärker in den Alltag von Kindern einfließen, etwa in Kindertageseinrichtungen und Schulen.
Landrätin Sonja Rahm sagte: „Die Daten sind für uns kein Selbstzweck. Sie helfen uns dabei, Bedarfe im Landkreis besser einzuordnen und Maßnahmen dort anzusetzen, wo sie vor Ort tatsächlich gebraucht werden.“
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