Bis zu 10.000 Euro für Bio-Kleinprojekte in Rhön-Grabfeld

Die Öko-Modellregion Rhön-Grabfeld nimmt bis zum 17. Januar 2027 Förderanfragen für Bio-Kleinprojekte entgegen. Zuschüsse von bis zu 10.000 Euro sind möglich.

Von Redaktion LK Rhön-Grabfeld1 Min. Lesezeit

Engagierte Betriebe, Vereine, Kommunen, Bildungseinrichtungen und Einzelpersonen können Fördermittel für Kleinprojekte rund um regionale Bio-Lebensmittel beantragen. Die Öko-Modellregion Rhön-Grabfeld nimmt bis zum 17. Januar 2027 Förderanfragen im Rahmen des „Verfügungsrahmens Öko-Projekte“ entgegen.

Gefördert werden können Projekte mit förderfähigen Gesamtausgaben von höchstens 20.000 Euro netto. Der Zuschuss kann bis zu 50 Prozent der Kosten betragen, maximal 10.000 Euro. Für das Programm stehen jährlich 30.000 Euro bereit: 27.000 Euro vom Freistaat Bayern und 3.000 Euro vom Landkreis Rhön-Grabfeld.

Was gefördert werden kann

Gesucht sind Vorhaben, die die bio-regionale Wertschöpfung stärken. Dazu zählen laut Öko-Modellregion etwa Maßnahmen für mehr Bio-Lebensmittel in Schulen und Kitas, bessere regionale Erzeugungs- und Vermarktungsstrukturen sowie Bildungs- und Informationsangebote. In den Jahren 2022 bis 2026 wurden nach Angaben der Region bereits 38 Projekte gefördert. Darunter waren Selbstbedienungshofläden, Verkaufsautomaten, Ausstattung für die hofeigene Verarbeitung und eine Bio-Trüffelplantage.

Fristen und Beratung

Über die ausgewählten Vorhaben entscheidet nach Ende der Bewerbungsfrist ein unabhängiges Gremium aus der Region. Mit einem Projekt darf erst nach einem positiven Bescheid begonnen werden; dieser wird voraussichtlich im Februar 2027 erteilt. Die geförderten Projekte müssen bis zum 20. September 2027 abgeschlossen sein. Die Öko-Modellregion empfiehlt, Projektideen vorab mit ihrer Managerin zu besprechen.

Eine Online-Informationsveranstaltung zur Förderung ist für Montag, 23. November 2026, von 19 bis 20 Uhr angekündigt. Informationen zur Anmeldung, zu Voraussetzungen, Entscheidungskriterien und Formularen stehen auf der Webseite der Öko-Modellregion Rhön-Grabfeldexterner Link, öffnet ein neues Fenster.

Fragen beantworten Svenja Arbes unter 09771 94 698 oder per E-Mail an [email protected] sowie Dr. Maike Hamacher unter 09771 94 691 oder per E-Mail an [email protected].

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