Einfache Sprache

Entwarnung zu Umweltbelastungen im ehemaligen Militärgelände

Landrat Dr.

Ronny Raith gab Entwarnung für den Landkreis Regen.

Grund war ein Gespräch mit dem stellvertretenden tschechischen Umweltminister Pavel Vlček.

Für die bayerischen Gebiete bestehe nach dem Gespräch keine Gefahr.

Die Gefahr betrifft die Umwelt.

Eine Belastung sei wegen der geografischen Lage ausgeschlossen.

Das Treffen fand im Grenzort Bayerisch Eisenstein statt.

Die tschechische Generalkonsulin Dr.

Ivana Červenková organisierte das Treffen.

Sie tat dies auf Bitte von Landrat Raith.

Anlass waren im Grenzgebiet entdeckte Giftfässer.

Es ging um mögliche Gefahren für Grundwasser.

Es ging um mögliche Gefahren für Oberflächenwasser.

Es ging auch um mögliche Gefahren für die Umgebung.

Vertreter des tschechischen Umweltministeriums informierten Landrat Dr.

Ronny Raith.

Die Informierten waren auch Bürgermeister.

Außerdem nahmen die Leiter der Nationalparks Bayerischer Wald teil.

Außerdem nahmen die Leiter des Nationalparks Šumava teil.

Das Wasserwirtschaftsamt war ebenfalls dabei.

Auch die Untere Naturschutzbehörde nahm teil.

Die Gruppe sprach über den Zustand eines Altlastengebiets.

Das Altlastengebiet liegt im ehemaligen Militärgelände im Böhmerwald.

Dort wurden Behälter mit Chemikalien gefunden.

Das Umweltministerium teilte Ergebnisse zu bisherigen Untersuchungen mit.

Nach Angaben des Ministeriums zeigen die Ergebnisse keine lokale Belastung.

Nach Angaben des Ministeriums zeigen die Ergebnisse keine grenzüberschreitende Belastung.

Die Belastung betreffe Grundwasser.

Die Belastung betreffe auch Oberflächenwasser.

Trotzdem könne eine Kontamination derzeit nicht vollständig ausgeschlossen werden.

Dafür ist eine detaillierte hydrogeologische Untersuchung nötig.

Unter hydrogeologischer Untersuchung versteht man die Untersuchung von Wasser.

Die Untersuchung bezieht sich auf Wasser im Boden.

Außerdem braucht es ein anschließendes Monitoring.

Monitoring bedeutet Beobachtung und Messung über einen Zeitraum.

Diese Arbeit sei erst nach Entfernung des Schadstoffs möglich.

Das sei im Rahmen der Sanierungsarbeiten möglich.

Der tschechische Geologische Dienst hatte das Gebiet 2021 untersucht.

Der Geologische Dienst stufte damals eine Belastung als unwahrscheinlich ein.

Wegen der militärischen Vergangenheit des Areals sei Blindgänger möglich.

Das Vorhandensein von Blindgängern könne nicht ausgeschlossen werden.

Deshalb müssten umfangreichere Feldarbeiten verschoben werden.

Die Arbeiten sollen erst nach vollständiger Sicherung des Gebiets beginnen.

Weitere Schritte der Sanierung

Das tschechische Umweltministerium stellte den Stand der Untersuchungen vor.

Das Ministerium stellte auch den Stand der Sanierungsarbeiten vor.

Das Jahr 2023 brachte grundlegende Erkenntnisse.

Diese Erkenntnisse kamen besonders durch geophysikalische Untersuchungen.

Geophysikalische Untersuchungen sind Messungen mit Methoden aus der Physik.

Die Untersuchungen deckten historische Abfalldeponien auf.

Weitere Untersuchungen präzisierten das Ausmaß der Kontamination.

Für die nächsten Schritte arbeitet das Umweltministerium mit dem tschechischen Verteidigungsministerium zusammen.

Das Verteidigungsministerium soll die notwendige Entwässerung sicherstellen.

Das Verteidigungsministerium bereitet außerdem eine Ausschreibung vor.

Die Ausschreibung betrifft die Entfernung gefährlicher Fässer.

Die Beteiligten wollten die Entfernung noch in diesem Jahr durchführen.

Die konkrete Durchführungsmethode soll nach der Vorbereitungsphase festgelegt werden.

Bis dahin bleibt das Gelände gesichert.

Die tschechische Polizei sichert das Gebiet.

Die tschechische Polizei verhindert unbefugten Zutritt.

Auch die tschechische Armee sichert das Gebiet.

Die tschechische Armee verhindert unbefugten Zutritt.

Bei einem persönlichen Gespräch am Grenzbahnhof Bayerisch Eisenstein konnten viele Fragen geklärt werden.

Nach Angaben der Beteiligten informierten tschechische Regierungsvertreter auch Nachbarn aus Bayern.

Zahlreiche Fässer und Gefäße seien inzwischen ausgegraben worden.

Die Inhaltsstoffe werden fachmännisch entsorgt.