Gymnasium Lindenberg: Unterrichtseinheit zum Zeckenschutz

65 Schülerinnen und Schüler und acht Lehrkräfte des Gymnasiums Lindenberg lernten am 12. Oktober, wie sie sich vor Zecken und FSME schützen können.

Von Redaktion LK Lindau1 Min. Lesezeit

Am Gymnasium Lindenberg haben 65 Schülerinnen und Schüler und acht Lehrkräfte an einer Unterrichtseinheit zum Zeckenschutz teilgenommen. Die Gesundheitsregionᵖˡᵘˢ Landkreis Lindau und das Gesundheitsamt Lindau gestalteten das 90-minütige Angebot am 12. Oktober im Rahmen des landesweiten Bayerischen Präventionstags.

Schutzmaßnahmen praktisch erprobt

Unter dem Titel „Zecken – klein, aber nicht harmlos“ ging es unter anderem darum, wie Zecken leben, welche Krankheiten sie übertragen können und wie sich Menschen schützen können. Dr. Lenka Majdis, Ärztin am Gesundheitsamt Lindau, und Thomas Kaleja, Geschäftsstellenleiter der Gesundheitsregionᵖˡᵘˢ, informierten über FSME und Borreliose.

Die Jugendlichen erfuhren, dass geschlossene, möglichst helle Kleidung und festes Schuhwerk helfen können, Zeckenstiche zu vermeiden. Auch zeckenabweisende Mittel für unbedeckte Hautstellen wurden erläutert. Ein weiterer Schwerpunkt war die FSME-Impfung: Gegen die bakterielle Lyme-Borreliose gibt es laut Mitteilung keine Schutzimpfung; einer FSME-Erkrankung könne dagegen durch eine Impfung wirksam vorgebeugt werden.

Die Schülerinnen und Schüler probierten Zeckenkarten und Pinzetten zur Entfernung von Zecken aus. Außerdem wurde eine Smartphone-Lupe vorgestellt. Zum Abschluss konnten sie ihr Wissen bei einem Quiz überprüfen.

Der Bayerische Präventionstag stand unter dem Motto „Gemeinsam aktiv für mehr Gesundheit“. Er ist Teil des Masterplans Prävention des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention, der im Herbst 2025 auf den Weg gebracht wurde.

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