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„Warnung“ im Meldebereich Main – Gewässerökologie
Alarmstufe „Warnung“ für Main
Die Regierung von Unterfranken hat die Stufe „Warnung“ ausgelöst.
Das gilt für den Meldebereich Würzburg bis Bamberg.
Der Landkreis Kitzingen gehört zu diesem Meldebereich.
Die Regierung handelte nach dem Alarmplan Main – Gewässerökologie.
Grund sind stark sinkende Wasserstände im Main.
Die Wasserentnahme aus dem Main ist ab sofort untersagt.
Wasserstände und Abfluss am Main
Die Regierung meldete einen massiven Rückgang des Abflusses im Main.
Der Rückgang gilt laut Angaben für die vergangenen Tage.
Am Messpunkt Trunstadt liegt der 3-Tages-Mittelwert bei 26,2 Kubikmetern pro Sekunde.
Trotz einer weiterhin bestehenden Überleitung sinkt der Abfluss weiter.
Die Überleitung liefert weiterhin 4 Kubikmeter pro Sekunde.
Die Regierung bewertet die Entwicklung als klar nach unten.
Für die kommenden Tage erwartet die Regierung nur leichte Regenschauer.
Deshalb rechnet die Regierung nicht mit einer nachhaltigen Verbesserung.
Die Verbesserung soll sich auf die hydrologische Situation beziehen.
Folgen der Stufe „Warnung“
Mit der Stufe „Warnung“ greifen die Regeln des Alarmplans Main – Gewässerökologie.
Die Regeln sollen die ökologische Stabilität des Flusssystems sichern.
Verbot für Wasserentnahmen
Die Regierung richtet sich an Unternehmen und Betreiber.
Sie weist darauf hin, dass viele Genehmigungsbescheide Bedingungen enthalten.
In diesen Bescheiden steht, dass bei „Warnung“ oder „Alarm“ keine Wasserentnahme erfolgt.
Die Einschränkung gilt mit sofortiger Wirkung.
Die Regierung untersagt damit die Wasserentnahme aus dem Main ab sofort.
Das gilt auch dann, wenn eine gültige wasserrechtliche Erlaubnis vorliegt.