Wolfgang Lappe erhält goldenes Ehrenzeichen für Naturschutzarbeit

Der Eberner Wolfgang Lappe erhielt das Ehrenzeichen in Gold für mehr als 25 Jahre Engagement als Naturschutzwart und Berater im Landkreis Haßberge.

Von Redaktion LK Haßberge1 Min. Lesezeit
Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber und stellvertretende Landrätin Birgit Bayer ehren Wolfgang Lappe mit dem goldenen Ehrenzeichen für seinen Einsatz im Naturschutz.

© RALF RÖDEL / STMUV

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Wolfgang Lappe aus Ebern ist für sein langjähriges Engagement im Naturschutz mit dem Ehrenzeichen in Gold ausgezeichnet worden. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber überreichte die Auszeichnung bei der ersten Landeskonferenz des staatlichen Naturschutzes in Nürnberg.

Lappe ist seit mehr als 25 Jahren ehrenamtlich als Naturschutzwart und Biberberater im Landkreis Haßberge tätig. Als amtlicher Biberberater ist er im nordwestlichen Landkreis Ansprechpartner, wenn Fragen oder Konflikte rund um das streng geschützte Tier auftreten. Er informiert Betroffene über die Lebensweise und den Schutzstatus des Bibers, schlägt Lösungen vor und unterstützt Präventionsmaßnahmen.

Sein Fachwissen gibt Lappe bei Lehrgängen an der Bayerischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege in Laufen an Neueinsteiger weiter. Zudem unterrichtet der aktive Jäger bei jagdlichen Fallen-Lehrgängen und schult die beauftragte Jägerschaft unter anderem für Fälle mit Entnahmegenehmigungen sowie zur Eindämmung invasiver Arten wie dem Bisam.

Auch als ehrenamtlicher Muschel- und Krebsberater ist Lappe im Landkreis tätig. Er beobachtet und dokumentiert das Vorkommen streng geschützter Arten und leitet Informationen an die Untere Naturschutzbehörde weiter. Stellvertretende Landrätin Birgit Bayer bedankte sich ebenfalls bei ihm für seine Arbeit.

Insgesamt wurden bei der Veranstaltung 38 Ehrenamtliche für zehn, 20 oder 25 Jahre im staatlichen Naturschutzdienst geehrt. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber sagte: „Die Ehrenamtlichen im staatlichen Naturschutzdienst sind eine entscheidende Schnittstelle zwischen Fachbehörden, Kommunen und der Bevölkerung.“

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