Einfache Sprache
Beratungsstelle am Landratsamt Coburg zum Tag des alkoholgeschädigten Kindes
Die staatlich anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen am Landratsamt Coburg weist am 9. September darauf hin.
Der Hinweis richtet sich an Frauen.
Bei ihnen spielt Alkohol während der Schwangerschaft eine Rolle.
Anlass ist der Aktionstag am 7. September.
Worum es am Tag des alkoholgeschädigten Kindes geht
Der Tag des alkoholgeschädigten Kindes macht auf mögliche Folgen aufmerksam.
Alkoholkonsum während der Schwangerschaft kann diese Folgen auslösen.
Unter dem Begriff FASD werden verschiedene Schädigungen zusammengefasst.
FASD steht für Fetalen Alkoholspektrumstörung.
Die Schädigungen entstehen durch Alkoholkonsum in der Schwangerschaft.
Betroffene begleiten die Folgen ein Leben lang.
Beratung auch bei bereits erfolgtem Alkoholkonsum
Die Beratungsstelle am Landratsamt Coburg betont, dass Schwangere sich jederzeit melden können.
Dies gilt auch nach bereits erfolgtem Alkoholkonsum.
Das Angebot sei niedrigschwellig.
Es sei vertraulich und wertschätzend.
Die Beraterinnen wollen nach eigenen Angaben nicht bewerten oder verurteilen.
Die Beratungsstelle will Frauen in einer geschützten Atmosphäre begleiten.
Scham und Schuldgefühle können nach Angaben der Beratungsstelle eine große Hürde sein.
Auch Stigmatisierung kann nach Angaben der Beratungsstelle von Hilfe abhalten.
In einem vertraulichen Gespräch können persönliche Sorgen besprochen werden.
Die Beratungsstelle will gemeinsam erste Schritte entwickeln.
Sie vermittelt Kontakte zu Fachstellen und Hilfsangeboten.
Die Vermittlung soll erfolgen.
Wenn weitere Unterstützung sinnvoll ist und gewünscht wird.
Unterstützung mit Blick auf das Kind
Die Beratung zielt darauf, den Alkoholkonsum möglichst zu beenden.
Die Beratungsstelle will bestmögliche Voraussetzungen für die Entwicklung des Kindes schaffen.
Die Beraterinnen sagen, dass eine Veränderung des Konsums sich jederzeit lohnt.
Sie sagen auch, dass Hilfe annehmen helfen kann.
Die Beratungsstelle versteht sich als erste Anlaufstelle.
Sie sieht sich auch als Brücke zu weiteren Hilfen.
Frauen müssen nach Angaben der Beratungsstelle nicht alles im Griff haben.
Sie können sich auch mit Unsicherheiten, Ängsten und Problemen melden.
Kontakt
- Telefon 09561 514 3224
- Telefon 09561 514 3215
- E-Mail [email protected]
Die Beratung ist vertraulich.