Arnold-Gymnasium in Neustadt umfassend saniert

Die Generalsanierung des Arnold-Gymnasiums in Neustadt bei Coburg ist abgeschlossen. Bei einer Feierstunde am Freitag, 16. Oktober, wurde das Bauprojekt offiziell beendet. Der Kreistag hatte im Juli 2019 den Grundsatzbeschluss gefasst, der offizielle Baubeginn war im Mai 2021.
Die Arbeiten gliederten sich in drei Bauabschnitte. Im Alpha-Bau wurden bis Ende 2022 unter anderem die Brandmeldeanlage erneuert, eine barrierefreie Verbindung zum Beta-Bau geschaffen und die Musikräume verlegt. Außerdem erhielt der gesamte Schulcampus eine neue Heizungsanlage. Der Beta-Bau wurde bis Mitte 2024 entkernt und umfassend modernisiert. Neben neuen Dächern und Fassaden bekam das Gebäude eine neue Haustechnik und einen zeitgemäßen Innenausbau. Auch Schallschutz, Funktionalität und Komfort wurden verbessert. Im Gamma-Bau entstanden bis Ende 2025 zwei neue Kunsterziehungssäle; außerdem wurden dort Haustechnik und Innenausbau modernisiert.
Die Bauarbeiten liefen teils unter schwierigen Bedingungen: Im Alpha-Bau wurde während des Schulbetriebs gearbeitet, während der Sanierung des Beta-Baus wich die Schulfamilie in Container aus. Baulärm, Umzüge und provisorische Lösungen prägten den Alltag über Jahre. Landrat Sebastian Straubel dankte Eltern, den fast 600 Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und der Hausverwaltung für ihre Geduld und ihr Engagement.
Finanz- und Heimatstaatssekretär Martin Schöffel hob den Campus mit seinen modernen Räumen, Sportanlagen, einem Schul- und Forschungsgarten sowie naturnahen Außenbereichen hervor. Schulleiter Dr. Karl-Heinz Sänger betonte, dass die Qualität einer Schule über ihre bauliche Ausstattung hinausgehe: „Ja, wir haben wunderschöne Schulgebäude, moderne Technik und einen Campus, um den uns andere Schulen beneiden. Aber das Wichtigste, was eine gute Schule ausmacht – das entsteht durch die Menschen hier, die gemeinsam lernen und arbeiten.“
Die voraussichtlichen Gesamtkosten der Generalsanierung belaufen sich auf rund 14,4 Millionen Euro. Gut die Hälfte davon übernimmt der Freistaat Bayern im Rahmen einer staatlichen Förderung für kommunale Hochbaumaßnahmen.
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