Mönchengladbach wirbt auf der EXPO REAL um Investoren und Partner
Mönchengladbach nutzt die EXPO REAL in München, um für Investitionen, Partner und neue Projekte zu werben. Die Stadt ist vom 5. bis 7. Oktober gemeinsam mit EWMG und WFMG auf dem Gemeinschaftsstand der Standort Niederrhein GmbH vertreten. Im Mittelpunkt stehen konkrete Entwicklungsprojekte und neue Flächenangebote.
Zur Delegation gehören Oberbürgermeister Felix Heinrichs, die Technische Beigeordnete Claudia Schwan-Schmitz und Stefan Anspach, Vorsitzender der Geschäftsführung von EWMG und WFMG. Auch heimische Projektentwickler und Immobilienfachleute sind in München dabei, darunter Bienen & Partner, Schrammen Architekten und OttenArchitekten.
T7 und weitere Flächen im Fokus
Ein Schwerpunkt des Messeauftritts ist die Textilfabrik 7.0, kurz „T7“. In dem Gemeinschaftsprojekt arbeiten Forschung, Textilwirtschaft, Verbände sowie EWMG und WFMG zusammen. Ziel ist es, neue Technologien für eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Textilproduktion zu entwickeln. Dazu zählen laut Mitteilung unter anderem Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, Kreislaufwirtschaft sowie ressourcenschonende Produktionsverfahren. Perspektivisch soll mit dem geplanten T7-Park ein moderner Industriepark für Produktionsbetriebe, Unternehmensniederlassungen der Textilbranche und innovative Start-ups entstehen.
Hinzu kommen Themen rund um den Flughafen Mönchengladbach und den Bereich Aviation sowie aktuelle und künftige Gewerbeflächenangebote. Genannt werden unter anderem Entwicklungsperspektiven in Güdderath und die weitere Projektentwicklung und Vermarktung des Businessparks Nordpark.
Auch große Stadtentwicklungsprojekte in den Gesprächen
Im Bereich Wohnen und Stadtentwicklung bringt Mönchengladbach mehrere Projekte nach München. Dazu zählen die Maria Hilf Terrassen, das REME-Gelände und die Seestadt. Außerdem stehen der Europaplatz, das Bahnhofsviertel und das Quartier am Cityhaus auf der Agenda.
Nach Angaben der Stadt werden die Messetage vor allem für gezielte Gespräche mit Eigentümern, Entwicklern, Investoren und Maklern genutzt. Auch die Zusammenarbeit mit Nachbarkommunen wie Viersen, Korschenbroich und Jüchen sowie mit Akteuren des Strukturwandels und Vertretern von Land und Ministerien spielt eine Rolle.
Oberbürgermeister Felix Heinrichs betont in der Mitteilung, die Präsenz auf der EXPO REAL sei „kein Selbstzweck“. Claudia Schwan-Schmitz verweist auf die Mischung aus großen Stadtentwicklungsprojekten, neuen Perspektiven für Wirtschaftsflächen und Vorhaben wie T7, die Innovation und industrielle Entwicklung verbinden. Stefan Anspach hebt vor allem den Wert der direkten Gespräche für neue Kontakte, Kooperationen und Investitionen hervor.
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