Olching ordnet Verantwortung bei Umleitungen neu ein

Die Stadt Olching hat in einer Pressemitteilung vom 22. Oktober die Zuständigkeiten bei den aktuellen Verkehrsproblemen erläutert. Sie unterscheidet zwischen der Verantwortung für ihre Baumaßnahmen und den verkehrsrechtlichen Anordnungen, die Beschilderungen und Umleitungen festlegen.
Für Planung und Umsetzung der städtischen Baumaßnahmen sei Olching verantwortlich, heißt es in der Mitteilung. Die von der Stadt kritisierte Umleitungsführung beruhe dagegen auf entsprechenden Anordnungen des Landratsamts Fürstenfeldbruck.
Stadt fordert Prüfung der Verkehrsführung
Auslöser der Debatte war laut Stadt die Bürgerversammlung am 14. Oktober. Die dort geäußerte Kritik habe sich insbesondere gegen die angeordneten Umleitungen gerichtet, die für zahlreiche Bürgerinnen und Bürger mit erheblichen Belastungen verbunden seien.
Das Landratsamt hatte laut der Stadt in einer Stellungnahme, über die der Münchner Merkur am 20. Oktober berichtete, auf Olchings Zuständigkeit für die Baustellen verwiesen und erklärt, die Straßenverkehrsbehörde sei lediglich für die Verkehrssicherung zuständig. Die Stadt hält diese Einordnung für unvollständig. Der Hinweis auf die Baulastträgerschaft beantworte nicht, ob die Verkehrsführung sachgerecht sei, welche Alternativen geprüft worden seien oder ob sich die Belastungen hätten verringern lassen.
Olching erklärt, die Kritik solle dort diskutiert werden, wo die entsprechenden verkehrsrechtlichen Entscheidungen getroffen würden. Zugleich kündigt die Stadt an, ihre Baumaßnahmen weiterhin verantwortungsvoll umzusetzen und auf eine kritische Prüfung der Anordnungen und ihrer Auswirkungen zu bestehen.
Die Debatte betrifft auch die geplante Vollsperrung der Fürstenfeldbrucker Straße. Unser früherer Bericht informiert über den Zeitraum der Sperrung und die angekündigten Umleitungen.externer Link, öffnet ein neues Fenster
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