Fürth plant Einsparungen von 33 Millionen Euro bis 2032

Fürth will seine Finanzen vorsorglich stärken: Für die Jahre 2027 bis 2032 sind Einsparungen von insgesamt 26 Millionen Euro im Verwaltungshaushalt und sieben Millionen Euro im Vermögenshaushalt vorgesehen. Das entspricht mehr als fünf Millionen Euro pro Jahr.
Der Stadtrat soll über die geplanten Maßnahmen in seiner Sitzung am 28. Oktober entscheiden. Oberbürgermeister Thomas Jung hatte die Referate gebeten, Vorschläge für Einsparungen und Verbesserungen vorzulegen. Die Kämmerei hat diese geprüft.
Jung begründete das Paket mit Generationengerechtigkeit und dem Ziel, die Handlungsfähigkeit der Stadt zu sichern. Eine Haushaltssperre drohe Fürth in den nächsten beiden Jahren nicht. Für den Haushalt 2027, der Anfang Dezember beraten werden soll, seien die Vorzeichen gut, teilte die Stadt mit.
Das Sparpaket soll 2032 auslaufen. Bis dahin sollen unter anderem die Großprojekte am Helene-Lange- und am Heinrich-Schliemann-Gymnasium sowie die Maßnahmen an der Schwabacher, der Zirndorfer und der Hafenbrücke fertiggestellt sein. Jung erwartet zudem, dass die Krankenhausfinanzierung dann wieder passe und die Stadt erneut Rücklagen aufbauen könne.
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