Traunstein lädt zur Zukunftswerkstatt für die Untere Stadt ein

Traunstein startet einen Beteiligungsprozess zur Zukunft der Unteren Stadt. Bei der Auftaktveranstaltung am 26. Oktober 2026 können Interessierte ihre Ideen einbringen.

Von Lokalredaktion Traunstein, GKSt1 Min. Lesezeit

Wie soll sich die Untere Stadt in den kommenden Jahren entwickeln? Bewohnerinnen und Bewohner sowie weitere Interessierte können ihre Ideen, Erfahrungen und Wünsche bei einer öffentlichen Auftaktveranstaltung einbringen. Sie findet am Montag, 26. Oktober 2026, von 18 bis 21 Uhr im Vereinshaus, Trauner Straße 1, statt.

In zwei Workshop-Teilen geht es zunächst darum, welche Orte gut funktionieren und wo Herausforderungen oder Verbesserungsbedarf bestehen. Anschließend sollen Kleingruppen erste Zukunftsbilder entwickeln: Was soll erhalten bleiben, was könnte sich verändern und wie könnte die Untere Stadt künftig aussehen?

Die Veranstaltung eröffnet einen Beteiligungsprozess, in dem die Stadt gemeinsam mit den Menschen vor Ort bis Dezember 2027 ein Strukturkonzept mit konkreten Maßnahmen erarbeiten will. Themen sind unter anderem öffentlicher Raum, Wohnen und Nutzungsmischung, Mobilität und Verkehr sowie Klimaanpassung und Aufenthaltsqualität. Weitere Möglichkeiten zur Beteiligung, darunter Gesprächsrunden und Werkstätten, sind für die kommenden Monate angekündigt.

Das Projekt ist Teil des bayerischen Modellprojekts „LANDSTADT BESTAND“. Traunstein wurde als eine von elf Modellkommunen ausgewählt. Rund 1.500 Menschen leben in der Unteren Stadt.

Weitere Informationen stehen unter traunstein.de/unterestadt. Fragen zur Beteiligung können per E-Mail an [email protected] gerichtet werden.

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