Mehr als 2.000 Schülerinnen und Schüler beim Literaturfestival in Lohr

Das Kinder- und Jugendliteraturfestival in Lohr endete am 18. Oktober mit dem Lesepreis für Nina Weger. Mehr als 2.000 Schülerinnen und Schüler nahmen teil.

Von Lohr am Mains Redaktion1 Min. Lesezeit
Personengruppe bei der Verleihung des Lohrer Lesepreises.

Foto: Stadt Presse – Foto: Katharina Liebler

Foto: Stadt Presse – Foto: Katharina LieblerBild 1 von 3

Fünf Tage lang standen in Lohr Lesungen, Gespräche und Begegnungen im Mittelpunkt: Das vierte Kinder- und Jugendliteraturfestival endete am 18. Oktober mit der Verleihung des Lohrer Lesepreises. Mehr als 2.000 Schülerinnen und Schüler aus Lohr und der Region besuchten die Veranstaltungen unter dem Motto „Demokratie (er)leben“.

Das Programm richtete sich an unterschiedliche Altersgruppen und reichte von Märchen und Fantasy bis zu Poetry Slam, politischen Sachbüchern und aktuellen Jugendromanen. Zu den Gästen gehörten die Autorinnen Katja Brandis und Leonie Paar, die Künstlerin Lila Sovia sowie der Autor und Publizist Philipp Ruch.

Lesen als Beitrag zur Demokratiebildung

Bei der Preisverleihung hoben Landrat Christoph Vogel und Thomas Schiebel, Vizepräsident des Bezirkstags von Unterfranken, die Bedeutung des Lesens und der Leseförderung hervor. Lesen helfe Kindern und Jugendlichen, Informationen zu verstehen, Fragen zu stellen und sich eine eigene Meinung zu bilden. Schiebel verwies zudem auf die Bedeutung von Lese- und Medienkompetenz angesichts künstlicher Intelligenz und der Vielzahl digitaler Inhalte.

Erster Bürgermeister Dirk Rieb bezeichnete das Festival als festen Bestandteil des kulturellen Lebens der Stadt. „Lohr liebt Literatur“, sagte er. Sein Dank galt den Beteiligten aus Stadt, Stadthalle, Schulen und Lehrerschaft sowie den Förderern, Partnern und Kulturschaffenden.

Lohrer Lesepreis für Nina Weger

Den vierten Lohrer Lesepreis erhielt die Autorin Nina Weger für ihr Jugendbuch „Fair ohne Kompromisse“. Die Jury hatte 20 Jugendbücher aus dem Jahr 2025 zum Festivalmotto gelesen und diskutiert. Die Jugendjury lobte, dass das Buch Jugendliche unmittelbar anspreche und mit einer modernen Robin-Hood-Geschichte die Frage aufwerfe, ob der Zweck die Mittel heiligt.

Das Preisgeld von 2.000 Euro stiftete die Unterfränkische Kulturstiftung. Überreicht wurde der Preis bei der Abschlussveranstaltung von Thomas Schiebel.

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