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Infrastruktur

Bundesweiter Warntag 2026: Tests für Radio, Apps und Cell Broadcast

Ab 11 Uhr erproben Bund, Länder und Kommunen Warnmittel für den Ernstfall – mit Sirenentest in Fürstenfeldbruck und Online-Umfrage für Rückmeldungen.

Von Herold Landesredaktion Bayern04.09.26, 09:11

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Bundesweiter Warntag 2026 in Fürstenfeldbruck
Foto: KI-generiertes Symbolbild · Hessen App GmbH
10Sep

Bundesweiter Warntag 2026 in Fürstenfeldbruck

11:00 Uhr

Landkreis Fürstenfeldbruck · Fürstenfeldbruck

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Am Donnerstag, 10. September 2026, findet der nächste bundesweite Warntag statt. Bund und Länder sowie die teilnehmenden Kreise, kreisfreien Städte und Gemeinden erproben an diesem Aktionstag gemeinsam ihre Warnmittel, mit denen die Bevölkerung im Ernstfall über drohende Gefahren informiert werden soll.

Ab 11 Uhr werden verschiedene Warnkanäle ausgelöst, darunter Radio und Fernsehen, digitale Stadtanzeigetafeln und Warn-Apps wie NINA. Auch das sogenannte Cell Broadcast wird getestet. Dabei handelt es sich um eine Warnnachricht, die direkt auf das Handy geschickt wird, ohne dass dafür eine App erforderlich ist. Voraussetzung für den Empfang ist, dass das Gerät über die aktuellen Updates verfügt und zum Zeitpunkt des Versands eingeschaltet ist; der Flugmodus darf nicht aktiviert sein. Ältere Geräte können die Warnung unter Umständen nicht empfangen.

Hinweise zu den technischen Voraussetzungen für den Empfang von Cell Broadcast stellt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter www.bbk.bund.de/cellbroadcast bereit. Ausführlichere Informationen und häufig gestellte Fragen zum bundesweiten Warntag sind auf der Homepage des Bundesamtes unter www.bbk.bund.de/bundesweiter-warntag zu finden.

Grundsätzlich können beim Warntag auch die auf kommunaler Ebene vorhandenen Sirenen mitgetestet werden. Sie geben im Warnfall ein einminütiges auf- und abschwellendes Heulton-Signal ab. Im Landkreis Fürstenfeldbruck werden beim diesjährigen Warntag die bereits fertig aufgebauten Sirenen im Stadtgebiet Fürstenfeldbruck sowie in den Gemeindegebieten Eichenau, Grafrath, Gröbenzell, Kottgeisering, Landsberied und Moorenweis ausgelöst.

Ab 11 Uhr können Bürgerinnen und Bürger zudem ihre Erfahrungen mit den verschiedenen Warnkanälen über eine Online-Umfrage teilen. Die Teilnahme ist ab dem 10. September 2026 unter www.warntag-umfrage.de möglich. Nach Angaben des Bundesamtes soll das Feedback dazu beitragen, die Warnabläufe in Deutschland weiter zu verbessern.

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