Amt für Ländliche Entwicklung Oberbayern übernimmt Neubau in Mühldorf
Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberbayern kann an seinem neuen Standort in Mühldorf am Inn die Arbeit aufnehmen. Die Behördenleiterinnen Doris Lackerbauer vom Staatlichen Bauamt Rosenheim und Barbara Donaubauer vom Amt für Ländliche Entwicklung besiegelten die Übergabe am Freitag, 30. Oktober 2026, mit ihrer Unterschrift unter den Vertrag.
Der Neubau wurde innerhalb von rund 20 Monaten errichtet. Das Amt zieht im Rahmen der Bayerischen Heimatstrategie von München nach Mühldorf und schafft damit knapp 150 Arbeitsplätze im ländlichen Raum. Geplant hat das Gebäude die Dömges Architekten AG aus Regensburg.
Holz-Hybridbau mit begrünten Fassaden
Das dreigeschossige Gebäude ist als Holz-Hybridbau ausgeführt. Nach Angaben des Staatlichen Bauamts wurden rund 1.800 Kubikmeter Fichten-, Lärchen- und Tannenholz aus heimischen Wäldern verbaut. Das Gebäude erfüllt den Passivhaus-Standard; auf dem Dach erzeugt eine Photovoltaikanlage Solarenergie, die Fassaden sind begrünt.
Zum Projekt gehört außerdem ein Parkdeck in Stahl-Hybrid-Konstruktion mit rund 100 Stellplätzen, 36 Ladeplätzen für Elektrofahrzeuge und vier Ladepunkten für E-Bikes. Die Baukosten insgesamt liegen bei rund 44 Millionen Euro. Um den Neubau sind eine Grünanlage, zwei begrünte Innenhöfe und Begegnungsflächen für die Beschäftigten entstanden.
Die Kunst am Bau mit dem Titel „SPUREN“ soll umgesetzt werden, sobald das Wetter es im Frühjahr zulässt. Vorgesehen sind in den Boden eingelassene Reliefs, die größtenteils aus recyceltem Aluminium im Sandgussverfahren hergestellt werden.
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