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Ausweislose Frau auf dem Weg zum Oktoberfest gestoppt

Von Herold Team1 Min. Lesezeit
Bundespolizeidirektion München: Zurückweisungshaft statt Bierzelt/ Bundespolizei ertappt ausweislose Frau auf dem Weg zum Oktoberfest

© Bundespolizei/Jacob Maibaum – Foto: Jacob Maibaum - Referat 66

© Bundespolizei/Jacob Maibaum – Foto: Jacob Maibaum - Referat 66

Die Lindauer Bundespolizei stoppte am 24. September eine ausweislose Frau.

Der Einsatz fand am Grenzübergang Hörbranz statt.

Der Grenzübergang liegt an der Bundesautobahn 96.

Die Frau reiste nach Angaben der Beamten zum Oktoberfest.

Die Bundespolizei kontrollierte den Transporter in Sigmarszell.

Der Transporter stand in der Kontrollstelle Sigmarszell.

Der Transporter hatte eine französische Zulassung.

In dem Fahrzeug saßen sechs Personen.

Darunter war ein 40 Jahre alter französischer Fahrer.

Die 25 Jahre alte Philippinerin konnte sich nicht ausweisen.

Der Fahrer konnte sich mit seinem Reisepass ausweisen.

Die Philippinerin erklärte den Polizisten ihren Reiseplan.

Sie sagte, sie komme aus Frankreich.

Sie wollte für vier Tage nach München reisen.

Sie wollte dort das Oktoberfest besuchen.

Sie sagte, sie habe ihre Ausweisdokumente vergessen.

Sie nannte Frankreich als Ort für die vergessenen Dokumente.

Sie zeigte nur ein Handyfoto ihres Reisepasses.

Die Bundespolizei stellte keinen Aufenthaltstitel fest.

Die Beamten fanden weder in Deutschland noch in Frankreich einen Aufenthaltstitel.

Die Bundespolizei ermittelte auch die Visahistorie der Frau.

Die Recherche ergab ein deutsches Touristenvisum im Oktober 2022.

Die Mitteilung nennt deshalb ein mögliches unerlaubtes Bleiben.

Das sei vermutlich seit dem Visum unerlaubt.

Die Beamten vermuten einen Aufenthalt im Schengenraum seit Jahren.

Zur Kontrolle gehörte auch das Auffinden eines Gegenstands.

Die Bundespolizei fand in der Handtasche das CS-Gas-Sprühgerät.

Das Gerät hatte nach Angaben kein Prüfzeichen.

Die Bundespolizei stellte das CS-Gas-Sprühgerät sicher.

Die Beamten zeigten die Frau an.

Es ging um einen Verstoß gegen das Waffengesetz.

Es ging auch um versuchte unerlaubte Einreise.

Der französische Fahrer blieb nach der Kontrolle auf freiem Fuß.

Gegen ihn erstattete die Bundespolizei eine Anzeige.

Die Anzeige betraf Beihilfe zur versuchten unerlaubten Einreise.

Am 25. September führte die Bundespolizei eine weitere Vorführung durch.

Am Freitagvormittag hinterlegte die Frau eine Sicherheitsleistung.

Die Sicherheitsleistung betrug 200 Euro.

Die Bundespolizei führte die Frau anschließend dem Amtsgericht Kempten vor.

Danach brachte die Bundespolizei die Frau in die Abschiebehafteinrichtung Hof.

Von dort aus soll die Rückweisung in ihr Heimatland erfolgen.

Am 6. August berichteten wir bereits über einen weiteren Einsatz.

Dabei ging es um einen 29 Jahre alten Österreicher am Grenzübergang Hörbranz.

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