ADAC: Staugefahr fällt am Wochenende vom 2. bis 4. Oktober 2026 langsamer ab

ADAC warnt: Vom 2. bis 4. Oktober 2026 sinkt die Staugefahr nur langsam. Am Freitag erhöht, Rückreise ab Nachmittag, zudem Baustellen.

Von Herold Team2 Min. Lesezeit
ADAC: Staugefahr fällt am Wochenende vom 2. bis 4. Oktober 2026 langsamer ab

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Die Staugefahr auf Deutschlands Autobahnen nimmt am Wochenende vom 2. bis 4. Oktober 2026 laut ADAC langsam weiter ab. Weil der Tag der Deutschen Einheit auf einen Samstag fällt, gibt es kein verlängertes Wochenende und damit auch keinen zusätzlichen Feiertagsreiseverkehr.

Bei schönem Wetter rechnet der ADAC dennoch mit starkem Ausflugsverkehr in Richtung Alpen, Mittelgebirge, Küsten und Seen. In der Schweiz beginnen beziehungsweise laufen je nach Kanton die Herbstferien. Am Freitagnachmittag ist den Angaben zufolge wegen des üblichen Pendler- und Wochenendverkehrs mit erhöhter Staugefahr zu rechnen. Die Rückreisewelle setze jeweils am späten Nachmittag ein.

Zusätzliche Belastung in München und Stuttgart

In München endet am Sonntag, 4. Oktober, das Oktoberfest. Auf den Zufahrtsstrecken zur bayerischen Landeshauptstadt ist deshalb mit zusätzlichem Verkehr und erhöhtem Parkdruck zu rechnen. Auch der öffentliche Nahverkehr dürfte stark beansprucht werden. In Stuttgart sorgt der Cannstatter Wasen ebenfalls für zusätzliches Verkehrsaufkommen und volle Straßen im Stadtgebiet.

Hinzu kommt eine weiter zunehmende Bautätigkeit auf Deutschlands Straßen und Autobahnen. Der ADAC nennt derzeit rund 1.060 Baustellen, die den Verkehrsfluss erschweren.

Besonders staugefährdete Autobahnen in Deutschland

Zu den besonders staugefährdeten Strecken zählen nach ADAC-Angaben die A1 von Fehmarn über Lübeck, Hamburg, Bremen, Osnabrück, Münster und Dortmund bis Köln, die A2 von Dortmund über Hannover, Braunschweig und Magdeburg sowie die A3 von Oberhausen über Köln, Frankfurt, Würzburg und Nürnberg bis Passau.

Weiter genannt werden die A4 von Heerlen beziehungsweise Aachen über Köln und Olpe sowie von Chemnitz über Dresden bis Görlitz, die A5 von Heidelberg über Karlsruhe bis Basel sowie von Kassel nach Frankfurt, die A6 Mannheim - Heilbronn, die A7 von Flensburg über Hamburg, Hannover, Kassel, Fulda, Würzburg und Ulm bis Füssen/Reutte, die A8 von Karlsruhe über Stuttgart und München bis Salzburg, die A9 von Halle/Leipzig über Nürnberg bis München, die A10 Berliner Ring, die A96 Lindau - München sowie die A99 als Autobahnring München.

Auch im Ausland mit Behinderungen

Auch auf wichtigen Transitstrecken im benachbarten Ausland ist teilweise mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen. In Österreich betrifft dies insbesondere die A1 West Autobahn, die A9 Pyhrn Autobahn, die A10 Tauern Autobahn, die A11 Karawanken Autobahn und die A12 Inntal Autobahn. Auf der A13 Brenner Autobahn zwischen Innsbruck und Brenner kann es unter anderem wegen der Sanierung der Lueg-Brücke zu Behinderungen kommen. Ebenfalls staugefährdet ist die B179 Fernpass Bundesstraße.

In der Schweiz sind vor allem die A1 zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen, die A2 zwischen Basel und Luzern sowie zwischen Chiasso und dem Gotthard, die A3 zwischen Basel und Chur und die A13 zwischen Bregenz und Chiasso auf der San-Bernardino-Route betroffen. In Italien kann es auf der A9/A7 zwischen der Schweiz, Mailand und Genua sowie auf der A22 Brennerroute zu Behinderungen kommen. Bei der Einreise nach Deutschland kann es zudem aufgrund von Grenzkontrollen zu Wartezeiten kommen.

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