Bundespolizei stoppt Schleusungsversuche bei Mittenwald

An der B2 bei Mittenwald stoppte die Bundespolizei mehrere Schleusungsversuche mit Personen aus Albanien, Pakistan und Guinea-Bissau – umfangreiche Kontrollen im Grenzgebiet.

Von Blaulichtreport2 Min. Lesezeit
Bundespolizei stoppt Schleusungsversuche bei Mittenwald

KI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

KI-Symbolbild

Die Bundespolizei hat am vergangenen Wochenende an der B2 bei Mittenwald intensive Grenzkontrollen durchgeführt und dabei mehrere mutmaßliche Schleusungen festgestellt. Im Fokus der Maßnahmen standen insgesamt acht Personen aus verschiedenen Nationen, die größtenteils ohne gültige Einreisedokumente in Deutschlandexterner Link, öffnet ein neues Fenster unterwegs waren.

Ergebnisse der Grenzkontrollen bei Mittenwald

Am Samstag und Sonntag, dem 14. September, kontrollierten die Beamten mehrere Fahrzeuge, in denen sich die Insassen zum Großteil ohne die erforderlichen Papiere befanden. Unter den aufgegriffenen Personen waren vier Albaner, drei Pakistaner, ein Guinea-Bissauer und eine gambische Mutter mit ihrem Kleinkind. Lediglich die gambische Staatsangehörige und ihr Kind konnten gültige Dokumente vorweisen.

  • Vier Personen aus Albanien
  • Drei Personen aus Pakistan
  • Zwei Personen aus Guinea-Bissau, darunter ein Fahrer
  • Eine Gambierin mit Kleinkind
  • Besondere Auffälligkeiten und weitere Funde

    Die polizeilichen Maßnahmen führten zu weiteren Erkenntnissen: In einem der Fahrzeuge entdeckten die Beamten unter einer Fußmatte eine größere Bargeldsumme im fünfstelligen Bereich. Ob das Geld im Zusammenhang mit den mutmaßlichen Schleusungen steht, wird aktuell noch untersucht.

    Zudem stießen die Einsatzkräfte auf einen gefälschten italienischen Führerschein, was eine Strafanzeige wegen des Verschaffens falscher amtlicher Ausweise nach sich zog.

    Rechtliche Konsequenzen für Fahrer und Mitreisende

    Die festgestellten Fahrzeugführer – darunter ein albanischer Staatsangehöriger sowie mehrere Fahrer mit italienischen Kennzeichen – müssen sich voraussichtlich wegen Einschleusens verantworten. Sämtliche Insassen wurden wegen des Versuchs der unerlaubten Einreise angezeigt.

    Für die gambische Mutter und ihr Kind, die gültige Dokumente vorweisen konnten, erfolgte die Weiterleitung an die zuständige Ausländerbehörde im Regierungsbezirk Schwaben. Die übrigen Migranten wurden zur Rückreise nach Österreich verpflichtet.

    Der Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei Rosenheim

    Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim betreut ein umfangreiches Grenzgebiet. Der Verantwortungsbereich erstreckt sich über:

    • Landkreis Miesbach
    • Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen
    • Landkreis Garmisch-Partenkirchen
    • Stadt und Landkreis Rosenheim
    • Rund 450 Mitarbeiter der Inspektion überwachen einen Abschnitt von etwa 200 Kilometern entlang der deutsch-österreichischen Grenze. Darüber hinaus sorgen sie auf ungefähr 370 Bahnkilometern in rund 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für Sicherheit im Bahnverkehr.

      Die jüngsten Kontrollen zeigen, wie aufmerksam und konsequent die Bundespolizei gegen illegale Migration und Schleusungskriminalität vorgeht. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und Verbindungen der aufgegriffenen Personen sowie die Prüfung der Funde dauern an.

      Eigene Anzeige

      Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

      Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

      Jetzt anfragen→

      Artikel teilen:

      Einfache Sprache

      Quellen & Infos

      Verantwortung

      Redaktionell verantwortlich
      Konrad Mayer