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Grenzpolizeiliche Kontrollen in Freilassing: rund 20 Fahndungstreffer und Haftbefehle
Die Bundespolizeiinspektion Freilassing verzeichnete am Donnerstag, 3. September, zahlreiche Fahndungstreffer.
Das berichteten die Einsatzkräfte im Rahmen ihrer grenzpolizeilichen Kontroll- und Fahndungsmaßnahmen.
Die Bundespolizeiinspektion nannte unter anderem unerlaubte Einreisen und Verstöße gegen das Waffenrecht.
Die Einsatzkräfte stellten außerdem mehrere Haftbefehle fest.
Kurz nach Mitternacht kontrollierten Bundespolizisten am Grenzübergang auf der A8 einen Reisebus.
In dem Reisebus saß ein 36-jähriger deutscher Mann.
Die Bundespolizei prüfte den Mann bei der Fahndung.
Dabei fanden die Beamten einen Sicherungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Erfurt.
Der Haftbefehl galt wegen Körperverletzung.
Der Mann wurde dem zuständigen Richter vorgeführt.
Wenig später kontrollierten die Beamten an der Autobahn einen weiteren Reisebus.
In dem zweiten Reisebus war ein 39-jähriger kroatischer Staatsangehöriger.
Gegen ihn lag ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Ulm vor.
Der Haftbefehl galt wegen gefährlicher Körperverletzung.
Zudem bestand ein Einreise- und Aufenthaltsverbot.
Die Bundespolizei verhaftete den 39-Jährigen.
Die Bundespolizei wies den 39-Jährigen anschließend nach Österreich zurück.
Im selben Reisebus kontrollierten die Einsatzkräfte auch eine 29-jährige kroatische Staatsangehörige.
Gegen sie lag ein Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Wuppertal vor.
Der Haftbefehl galt wegen schweren Bandendiebstahls.
Die Bundespolizei brachte die Frau in eine Justizvollzugsanstalt.
Im Laufe des Tages fanden die Beamten an der Kontrollstelle auf der A8 weitere Vollstreckungshaftbefehle.
Gegen einen 29-jährigen rumänischen Staatsangehörigen lag ein Haftbefehl wegen versuchten Betrugs vor.
Die von der Staatsanwaltschaft Freiburg geforderte Geldstrafe betrug 1.200 Euro.
Der Mann konnte die Geldstrafe nicht bezahlen.
Die Bundespolizei brachte den Mann in eine Justizvollzugsanstalt.
Am Abend nahmen die Beamten außerdem einen türkischen Staatsangehörigen fest.
Der Mann war 41 Jahre alt.
Gegen ihn lag ein Strafvollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Wiesbaden vor.
Die Geldstrafe betrug 2.100 Euro.
Der Mann konnte die Geldstrafe nicht begleichen.
Die Bundespolizei brachte den Mann in eine Justizvollzugsanstalt.
Auch am Bahnhof Freilassing nahm die Bundespolizei eine gesuchte Person fest.
Die Beamten kontrollierten einen 39-jährigen Algerier.
Der Mann kam aus Österreich.
Bei der Überprüfung stellte sich ein Vollstreckungshaftbefehl wegen Hausfriedensbruchs heraus.
Der Mann konnte keine gültigen Ausweisdokumente vorweisen.
Daraus entstand der Verdacht der versuchten unerlaubten Einreise.
Der Verdacht bestand entgegen eines Einreise- und Aufenthaltsverbots der Bundesrepublik Deutschland.
Die Bundespolizei verhaftete den Mann.
Die Bundespolizei wies ihn anschließend nach Österreich zurück.
Insgesamt registrierte die Bundespolizeiinspektion Freilassing am Donnerstag rund 20 Fahndungstreffer.
Unter den Treffern waren sieben Haftbefehle.