Bundespolizei ermittelt nach Bahnbetriebsunfall bei Fridolfing

Personenzug stieß laut Angaben bei hoher Geschwindigkeit mit einem umgestürzten Baum zusammen; Spurensicherung, Sperrung der Strecke und Weiterbeförderung per Schienenersatzverkehr

Von Herold-Teamvor 3 Tagen
ndespolizeidirektion München: Personenzug kollidiert mit umgestürztem Baum - keine Verletzten
Das anhängende Bild kann zu redaktionellen Zwecken mit dem Zusatz "Bundespolizei" im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden.Foto: presseportal.de

Nach einem Bahnbetriebsunfall auf der Strecke Mühldorf-Freilassing bei Fridolfing ermittelt die Bundespolizeiinspektion Freilassing zur Unfallursache und hat die Spurensicherung übernommen. Nach Angaben der Bundespolizei ging am Mittwoch gegen 16.40 Uhr die Meldung über eine Kollision zwischen einem Zug und einem umgestürzten Baum ein.

Der betroffene Personenzug war mit hoher Geschwindigkeit unterwegs, als er auf Höhe Fridolfing mit dem auf den Gleisen liegenden Baum zusammenstieß. Infolge des Aufpralls entgleiste der Zug kurzzeitig, sprang jedoch wieder in das Gleis zurück. Nach bisherigen Erkenntnissen befanden sich neben dem Triebfahrzeugführer 39 Reisende im Zug. Verletzt wurde demnach niemand.

Die unmittelbar zum Ereignisort entsandte Streife stellte erhebliche Beschädigungen am Zug und am Gleiskörper fest. Die Ermittlungen zur Unfallursache führt der Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Freilassing. Nach derzeitiger Einschätzung gehen die Ermittler davon aus, dass der Baum mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit infolge eines Unwetters und möglicher Wurzelfäule umgestürzt ist. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen derzeit nicht vor.

Die Bahnstrecke wurde für den Zugverkehr gesperrt. Die Reisenden konnten den Zug verlassen und wurden anschließend per Bustransfer weiterbefördert. Zudem wurde ein Schienenersatzverkehr für die Strecke Freilassing-Garching eingerichtet. Die Streckensperrung besteht wegen erheblicher Beschädigungen am Gleiskörper weiterhin.

Die Bundespolizei hob außerdem die Zusammenarbeit mit der Landespolizei Bayern, der Feuerwehr, dem Rettungsdienst sowie den Notfallmanagern der Deutschen Bahn AG hervor. Diese habe eine schnelle und sichere Absicherung der Unfallstelle sowie die Versorgung und Betreuung der Fahrgäste ermöglicht.

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