Ökumenische Andacht zum Weltkindertag in Vaterstetten
Gedenken an verstorbene Kinder und Einbezug des Gedenkorts auf dem Friedhof ab 9.15 Uhr

Am Freitag, 18. September, findet in Vaterstetten eine ökumenische Andacht zum Weltkindertag statt. Der diesjährige Weltkindertag steht unter dem Motto „Starke Kinder – starke Zukunft“ und erinnert an die verstorbenen Kinder im Land sowie an jene, die in Kriegs- und Krisengebieten ihr Leben verloren haben.
Anlass ist auch ein besonderer Gedenkort auf dem Friedhof in Vaterstetten: Vor 25 Jahren wurde dort mit einer Stele ein symbolischer Ort der Trauer und des Gedenkens an sogenannte Sternenkinder geschaffen. Unter dem Leitgedanken „Für die Würde des Menschen von Anfang an“ erinnert er an Kinder, die während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder kurz danach verstorben sind. Die Errichtung geht auf die Anfrage eines engagierten Vaterstettener Ehepaares zurück und erfolgte 2000 während der Amtszeit von Bürgermeister Peter Dingler. Die ökumenische Einweihung war am 15. Juli 2001 unter Dinglers Nachfolger Robert Niedergesäß. Seit 2024 dient der Gedenkort auch als Begräbnisstätte.
Die Andacht beginnt um 9.15 Uhr in der Aussegnungshalle. Anschließend gehen alle gemeinsam zum Gedenkstein. Nach einleitenden Worten von Vaterstettens Erster Bürgermeisterin Maria Wirnitzer gestalten Pfarrerin Heubeck, Diakon Wetzel und Frau Steinleitner die ökumenische Andacht.
Kindergartenkinder beteiligen sich mit selbst gestalteten, aufgehenden Papierblumen am diesjährigen Motto „Alle Knospen springen auf“. Die Blumen sollen ein Zeichen der Hoffnung und des Lebens setzen.
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