Wintersaison in Rosenheim startet

Mit 25 Fahrzeugen und 1.200 Tonnen Streusalz sorgt der Baubetriebshof ab 14. November für sichere Straßen und Wege

Wintersaison in Rosenheim startet
Bild zum Beitrag© Redaktion Rosenheim

Mit dem Start des 14. November 2024 beginnt in Rosenheim offiziell die Wintersaison. Der städtische Baubetriebshof ist einsatzbereit, um Straßen, Wege und Kreuzungen von Schnee und Eis zu befreien. Mit 1.200 Tonnen Streusalz, einem modernen Fuhrpark von 25 Fahrzeugen sowie 80 Mitarbeitenden begegnet die Stadt den Herausforderungen der kalten Jahreszeit.

Effizienter Winterdienst für Stadt und Bürger

Das Ziel des Rosenheimer Winterdienstes ist klar definiert: Sicherheit auf rund 270 Kilometern Straße sowie an 855 Fußgängerüberwegen und Kreuzungen. Die Einsätze erfolgen nach einem priorisierten System, das die Gefahrenstellen zuerst ins Visier nimmt.

  • Hauptverkehrsstraßen mit regionaler Bedeutung
  • Gefällstrecken und Steigungen
  • Wichtige Verkehrsknotenpunkte
  • Straßen mit öffentlichem Nahverkehr
  • Bushaltestellen, Radwege und Fußgängerzonen
  • Speziell gefährdete Bereiche
  • Für die Räumung der Fahrradstreifen wurde eigens ein Spezialfahrzeug beschafft, um auch diese Wege sicher und passierbar zu halten. Nebenstraßen, Parkanlagen und Wege außerhalb geschlossener Bebauung werden in einem zweiten Schritt bearbeitet.

    Anliegerpflichten: Verantwortung für sichere Gehwege

    Ein wichtiger Aspekt der Winterwartung betrifft die Anliegerpflicht. Grundstückseigentümer müssen angrenzende Gehwege zwischen 07:00 und 20:00 Uhr räumen und streuen. Gibt es keinen Gehweg, ist ein Streifen von 1,5 Metern Breite am Rand der Fahrbahn freizuhalten.

    Die Stadt Rosenheim übernimmt diese Aufgabe dort, wo die Gehwege direkt an städtisches Eigentum grenzen.

    Ablauf und Logistik des Winterdienstes

    Die tägliche Einsatzbereitschaft des Winterdienstes beginnt bereits um 03:00 Uhr. Räum- und Streuarbeiten werden so geplant, dass der morgendliche Berufsverkehr möglichst reibungslos verläuft. Im Schnitt dauert ein Räumvorgang etwa sechs Stunden, während Streueinsätze circa vier Stunden in Anspruch nehmen. Zusätzliche Einsätze tagsüber erfolgen nur bei Bedarf, etwa bei starkem Schneefall oder Glatteisgefahr.

    Salzvorräte und Standorte

    Mit insgesamt 1.200 Tonnen Streusalz, verteilt an mehreren Lagerstandorten, ist der Winterdienst gut gerüstet. Zwei Silos am Baubetriebshof in Westerndorf St. Peter fassen gemeinsam 360 Tonnen; weitere 850 Tonnen befinden sich am Schlossberg. Diese dezentrale Lagerung gewährleistet eine schnelle Verfügbarkeit im gesamten Stadtgebiet.

    Hinweise für Autofahrer

    Um einen reibungslosen und effizienten Ablauf der Winterdiensteinsätze zu gewährleisten, bittet die Stadt insbesondere Autofahrer, ihre Fahrzeuge ordnungsgemäß abzustellen. Während Perioden starken Schneefalls sollte das Parken am Straßenrand vermieden werden, um die Räumfahrzeuge nicht zu behindern.

    Weitere Informationen und Kontakt

    Detaillierte Informationen zu den Anliegerpflichten und zum Ablauf des Winterdienstes sind auf der Website der Stadt Rosenheim verfügbar.

    Mit gut vorbereiteten Teams, moderner Technik und klaren Abläufen möchte die Stadt Rosenheim auch in der Saison 2024/2025 die Verkehrssicherheit gewährleisten und einen möglichst störungsfreien Winter für alle Bürgerinnen und Bürger ermöglichen.

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