Sicherheitskonzept am Rosenheimer Bahnhof wird verstärkt

Polizei, Deutsche Bahn und Stadt setzen auf mehr Präsenz, Technik und Prävention

Sicherheitskonzept am Rosenheimer Bahnhof wird verstärkt
Bild zum Beitrag© Redaktion Rosenheim

Die Sicherheitslage am Bahnhof Rosenheim stand jüngst im Mittelpunkt einer Gesprächsrunde im Rosenheimer Rathaus. Oberbürgermeister Andreas März lud hierzu Vertreter der Deutschen Bahn, der Sicherheitsbehörden sowie weitere Beteiligte ein, um gemeinsam die Situation vor Ort zu bewerten und künftige Maßnahmen abzustimmen.

Ausgeweitetes Sicherheitskonzept am Rosenheimer Bahnhof

Im Fokus des Treffens stand eine Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen kommunalen und staatlichen Sicherheitskräften. Oberbürgermeister Andreas März betonte die Bedeutung eines Bahnhofs als Bestandteil des urbanen Lebens. In diesem Zusammenhang forderte er, dass sich alle Menschen am Bahnhof wohl und sicher fühlen können. Unterstützung erhält Rosenheim dabei sowohl von der Bundes- und Landespolizei als auch durch einen von März angestoßenen kommunalen Sicherheitsdienst.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auch auf dem Südtiroler Platz und dessen Sicherheitslage. Hier wurden in der Vergangenheit Maßnahmen ergriffen, etwa die Erhöhung der Polizeipräsenz und die Verbesserung der Beleuchtung in der Fußgängerunterführung zur Klepperstraße. Diese Maßnahmen sollen auch weiterhin fortgeführt werden.

Prävention und Technik: Ein moderner Sicherheitsansatz

Die Gesprächsteilnehmer waren sich einig, dass ein ganzheitlicher Ansatz notwendig ist. So betonte Andreas März, dass die Einbindung von Jugend- und Sozialarbeit sowie Streetworkern Teil des Sicherheitskonzepts ist. Damit wird nicht nur auf Kontrollen, sondern verstärkt auf Prävention und alternative Ansätze gesetzt.

Daneben spielt der Einsatz moderner Überwachungstechnik eine tragende Rolle. Daniela Ludwig hob hervor, dass aktuell über 20 Kameras von der Deutschen Bahn und der Bundespolizei zur Überwachung genutzt werden. Die geplante Ausweitung der Videoüberwachung auf den Bahnhofsvorplatz soll sowohl die objektive als auch die subjektive Sicherheit erhöhen.

Rosenheimer Bahnhof: Kein Hotspot, aber erhöhte Aufmerksamkeit

Bundesweit ist eine Zunahme von Gewaltdelikten in Bahnhöfen und Zügen zu beobachten. Dennoch, so die Einschätzung der Verantwortlichen, sei Rosenheim kein Hotspot für Kriminalität. „Ich will, dass die Zukunft sicher bleibt“, so Andreas März. Das Sicherheitsniveau soll daher nicht nur gehalten, sondern weiter optimiert werden.

Die Beteiligten, darunter auch die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium des Innern, betonten die Wichtigkeit des fortlaufenden Austauschs. Die Sicherheitslage am Rosenheimer Bahnhof wird daher regelmäßig neu bewertet und Anpassungen an die Maßnahmen können jederzeit zügig erfolgen.

Intensive Zusammenarbeit als Erfolgsfaktor

  • Erhöhte Polizeipräsenz und Sicherheitspersonal
  • Gemeinsame Maßnahmen mit Jugend- und Sozialarbeit
  • Einsatz von über 20 Überwachungskameras
  • Verbesserte Beleuchtung an kritischen Stellen
  • Kurzfristige Anpassung der Maßnahmen möglich
  • Weitere Informationen und Kontakt

    Für weiterführende Informationen steht ein Ansprechpartner zur Verfügung:

    Die Stadt Rosenheim sieht sich mit den aktuellen und geplanten Maßnahmen gut gerüstet, um das Sicherheitsniveau am Bahnhof nachhaltig hochzuhalten. Die enge Zusammenarbeit aller Akteure gilt dabei als Schlüssel zu einer sicheren Zukunft im Bahnhofsviertel.

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