Rosenheimer Bildungsgipfel: Rund 100 Teilnehmende diskutieren digitale Demokratie

Rund 100 Fachleute diskutierten beim Bildungsgipfel in Rosenheim über Medienkompetenz, Fake News und demokratische Streitkultur bei jungen Menschen.

Von Redaktion Rosenheim1 Min. Lesezeit

Wie erkennen junge Menschen Falschinformationen? Und wie lässt sich online Haltung zeigen, ohne dass eine Diskussion eskaliert? Mit diesen Fragen befasste sich am 1. Oktober 2026 der Bildungsgipfel der Bildungsregion Stadt und Landkreis Rosenheim im Bildungszentrum St. Nikolaus.

Unter dem Titel „Streitfähig. Medienkompetent. Kinder und Jugendliche in der digitalen Demokratie stärken“ kamen rund 100 Teilnehmende aus Schulen, Jugendhilfe, Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft zusammen. Eröffnet wurde der Gipfel von Landrat Otto Lederer und Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogan.

Fachliche Impulse lieferten Prof. Dr. Susanna Endres von der Katholischen Stiftungshochschule München zur medienethischen Bildung und Dr. Christian Boeser von der Universität Augsburg zur demokratischen Streitkultur. In anschließenden Workshops ging es um Fake News und Desinformation, Jugendbeteiligung und digitale Mitgestaltung, digitale Mündigkeit, persönliche Begegnung und die hybriden Lebenswelten junger Menschen.

Die Diskussion machte deutlich: Medienkompetenz bedeutet nicht nur, Apps bedienen zu können. Ebenso wichtig ist es, Informationen einzuordnen, Widerspruch auszuhalten, respektvoll zu diskutieren und sich auch digital in die Gesellschaft einzubringen.

Beim Bildungsgipfel stellte sich zudem die Koordinierungsgruppe der Bildungsregion als steuerndes Gremium vor. Sie vereint unterschiedliche Bildungsbereiche aus Stadt und Landkreis und soll gemeinsam mit den koordinierenden Stellen die weitere Entwicklung der Bildungsregion gestalten.

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